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Mein Traum

Ok, was ich heute erzählen möchte ist nicht unbedingt nur heidnisch, hat für mich aber damit zu tun (siehe auch „Mein Heidentum“). Ich möchte heute einen meiner Träume mit Euch teilen.

Wie Ihr vielleicht zwischen den Zeilen meiner Artikel gelesen habt, wohne ich noch nicht sehr lange in Berlin. Ursprünglich komme ich auch aus einer Großstadt, habe die letzten Jahre aber in relativ ländlichen Gebieten verbracht. Dort ist es leicht, den Göttern in der Natur zu begegnen.

Jetzt bin ich in Berlin, fühle mich völlig zu Hause und begegne meinen Göttern in der Stadt. Doch wie Ihr wisst, gehört Natur für mich untrennbar zu meinem Heidentum dazu. Und ich habe einen Traum…

Ich möchte aus unserer Mini-Terrasse eine kleine Oase machen. Einen Zufluchtsort für Menschen und Tiere. Einen Ort, wo Menschen sich begegnen, austauschen, ihre Götter und Ahnen ehren, Leben teilen. Eine Krafttankstelle, an der wir auftanken können für unsere Aufgaben „draußen“.

Ich male mir ja schon eine Weile aus, wie es werden könnte und ganz langsam nimmt es konkrete Formen an. Heute habe ich mit einem Freund diese ersten Vorstellungen durchgekaut und weiterentwickelt. Das hat Spaß gemacht.

Außerdem hat mir ein Gemüsehändler eine Gemüsekiste geschenkt, die jetzt meine Kompostkiste wird.

Die Bauanleitung für ein Hochbeet liegt auch schon bereit und im Wintergarten warten die Pflänzchen auf wärmere Tage.

Ich freue mich darauf, wenn die Kapuzinerkresse am Zaun hoch rankt, die Bienen sich auf den blauen Sternblüten des Borretsch tummeln und der frische Duft der Zitronenmelisse sich mit der Würze von Lavendel, Thymian und Rosmarin mischt. Und wenn ich Hunger bekomme, zupfe ich mir eine Erdbeere oder ziehe eine Möhre aus der Erde…. Oder wie wäre es mit einem knackigen Radieschen?

Zu kleinen Ritualen versammeln wir uns um eine Feuerstelle und die große Schale mit der Erde von den Gräbern der Ahnen. Wie ich dieses Ritualplätzchen integriere, weiß ich noch nicht genau, weil der Platz wirklich sehr begrenzt ist. Aber es wird einen Weg geben, weil es einfach richtig ist.

Eure
Wulfhild

2 Kommentare

  1. Ordensbruderis:

    Ein schwieriges wenn auch nicht unmögliches Unterfangen, Gutes gelingen wünsch ich, allerdings nicht ohne kleine Anmerkung.

    Es gibt in Berlin, je nach dem in welcher Ecke du lebst etliche Orte die sich als Hain eignen die auch historisch gesehen nicht gerade unbedeutend sind

    wo jetzt genau vermag ich dir nicht zu sagen nur eben das ich darüber schon gelesen habe.

    deine Terrasse aber entsprechend zu Nutzen finde ich ne gute Idee.

  2. Wulfhild:

    Hallo Ordensbruderis!

    Danke für Deinen Kommentar. Es stimmt, ich bin selber sehr erstaunt, was Berlin so zu bieten hat. Wenn Du mehr von meiner Seite gesehen hast, siehst Du, daß wir diese Plätze auch würdigen und nutzen.

    Und ich freue mich immer sehr über neue Ideen, Anregungen und Tipps.

    Götterheil

    Wulfhild

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