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Pumpans Ur-Ur-Enkel auf großer Fahrt – Teil 4: Germanischer Kultpfad im Nationalpark Hainich

Hier endlich der vierte und letzte Teil über unseren Ausflug. Mein Finger ist zwar noch nicht ganz wieder in Ordnung, aber gut genug zum Schreiben, auch, wenn es länger dauert.

Nach unserem ausgiebigen Parkplatzmittagessen ging es also los.

Der Nationalpark Hainich ist ein „Urwald“ mitten in Deutschland. Die Natur wird dort sich selber überlassen. Damit ist er ein Rückzugsgebiet für viele Tier- und Pflanzenarten, die den Besuchern in großer Vielfalt begegnen.
Im Hünenteich z.B. haben wir eine Unmenge von Libellenlarven gesehen, einen Teichmolch und etwas Schlangenartiges, über dessen genaue Bezeichnung wir noch nichts finden konnten.

Kröten haben wir dort auch viele gesehen.

Wetter und Jahreszeit waren überhaupt perfekt. Das Erwachen der Natur in dieser Umgebung zu sehen, war schon ein sehr schönes Erlebnis.

Auf Wanderwegen mit verschiedenen Themen kann man sich diese herrliche Landschaft erschließen. Aber immer auf den Wegen bleiben!

Wegweiser im Nationalpark

Wegweiser im Nationalpark

Einer dieser Wanderwege war es ja, der uns aufmerksam gemacht hatte: Der „Germanische Kultpfad“. Über 8 Stationen führt er vorbei an Rekonstruktionen der Funde aus Niederdorla.

Der Schwerpunkt des Nationalparks liegt natürlich nicht auf Geschichte. Es werden kaum Informationen gegeben, nur grobe Hinweise, die leider auch (Schreib-)Fehler enthalten. Wir kamen ja gerade aus Niederdorla und die Eindrücke von dort waren noch ganz frisch, so dass dieses Manko für uns nicht so gravierend war.

Rekonstruierte Opferstätte mit Rinderschädel und Plaggenaltar

Rekonstruierte Opferstätte mit Rinderschädel und Plaggenaltar, im Hintergrund der Hünenteich

Die Darstellungen animieren auf jeden Fall dazu, sich die Götterverehrung in dieser sehr ursprünglichen Umgebung vorzustellen. Wir waren so gut wie alleine auf diesem Pfad. Abgesehen natürlich von den Vögeln, die mit begeistertem Zwitschern und Singen den Frühling begrüßten.

Im Infozentrum im Wildkatzenkinderwald

Im Infozentrum im Wildkatzenkinderwald

Unterwegs kamen wir auch zum Wildkatzenkinderwald, wo sich die Kleinen und Großen so richtig austoben konnten. Direkt daneben ist ein Infozentrum für Kinder, in dem auch Aktionen für Gruppen durchgeführt werden. Wir haben uns Informationsmaterial mitgenommen, denn das scheint eine hervorragende Idee (nicht nur) für Heidenkinder zu sein.
Ich glaube, die Möglichkeiten dort sind unerschöpflich.

Wir kamen an einem riesigen „Feld“ mit Bärlauch vorbei. Darüber habe ich mich sehr gefreut, weil ich ihn noch nie wild gefunden habe. Scheinbar kommt er in der Gegend, in der ich bisher gelebt habe, nicht so vor.

Am letzten Idol haben wir noch zusammen das Tausend-Götter-Lied gesungen. Ich hatte schon beim Betreten des Parks den Eindruck gehabt, dass das eine gute Idee wäre. Und so war es auch.

Mit dem Gefühl, durch einen wunderschönen Tag beschenkt worden zu sein, machten wir uns nach einem Abschiedskuchen auf die Heimreise nach Berlin.

Wir hatten Gemeinschaft, Wissenswertes, Natur, Beziehung zu den Ahnen und ihrer Götterverehrung. Mehr geht an zwei Tagen doch gar nicht.

Ich empfehle Euch unbedingt einen Besuch der Homepage vom Hainich: http://www.nationalpark-hainich.de/

…und natürlich einen Besuch des Hainichs selber. Vielleicht wollt Ihr lieber den Krötenpfad entdecken? Dann los und viel Spaß.

Eure
Wulfhild

1 Kommentar

  1. Langer Heide:

    In dieser Infoseite auf „Urlaubsland Thüringen“ wird ausgerechnet der „Germanische Kultpfad“ nicht erwähnt: http://www.urlaubsland-thueringen.de/museen/opfermoor-niederdorla.html

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