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„Die magische Insel: Verrat bei den Wikingern“

Von der Jugendbuch Serie „Die magische Insel“ habe ich schon einiges Gute gehört, konnte das Gehörte bis jetzt aber nicht selber beurteilen.

Als ich aber drei der Bücher aus der Serie als Sammelband angeboten bekam, habe ich zugegriffen. „Die magische Insel: Verrat bei den Wikingern, Der heimliche Ritter und Wildpferde in Gefahr!“ Geschrieben von THILO mit Bildern von Almud Kunert.

Während unserer Urlaubswoche vor dem Sommercamp habe ich dann auch tatsächlich die Zeit gefunden, den ersten Teil „Verrat bei den Wikingern“ zu lesen – äh zu verschlingen.

Die Hauptdarsteller der Serie sind der norwegische Junge Einar und sein Hund „Odin“, die mit Einars Eltern in einem alten Leuchtturm auf einer kleinen Insel leben. Einar liebt es, mit „Odin“ die Tiere und Pflanzen der Insel zu beobachten und über sie zu lernen.

Ausgerechnet an dem Tag, an dem er Raben beobachtet, gibt es ein heftiges Unwetter, bei dem er auf der Suche nach seinem Hund in Lebensgefahr gerät, aus der ihn nur das Auftauchen der magischen Insel rettet. Dort begente er zwei ziemlich frechen Raben, die sich als Hugin und Munin zu erkennen geben und ihn in eine Hütte führen, wo Odin – diesmal der Gott – persönlich ihn erwartet. Odin hat eine Aufgabe für Einar, die ihn geradewegs in die Zeit Eriks des Roten verschlägt. Es geht um Heldentum, Erwachsenwerden, Ehre und eine dicke Jungenfeundschaft.

Das Ganze ist gespickt mit gut recherchierten Informationen über die Wikinger, ihre Werte und ihre Sicht auf das Leben. Am Ende faßt Einar alles, was er während seines Abenteuers über seine Vorfahren gelernt hat, in einem Brief an den Göttervater zusammen.

Mir sind zwei oder drei kleiner Fehler aufgefallen, aber das war auch schon alles. Das Buch besteht NICHT aus der Ausgestaltung gängiger Klischees. Im Gegenteil, es berichtete auch von den Wikingern als Bauern und Händler.

Und – was mich besonders freut: Einar schreibt in seinem Brief, daß die Helme der Krieger KEINE Hörner hatten!

Mir gefällt das Buch so gut, daß ich es garantiert mehr als einmal verschenken werde. Ich mag den Schreibstil, bei dem wirklich gute und auch tiefgehende Informationen mit Leichtigkeit in eine spannende und durch die frechen Raben auch humorvolle Geschichte verpackt sind.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch

Eure
Wulfhild

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