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Sonntagswanderung » Heidenkinder.de
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Sonntagswanderung

Es wird Euch nicht wundern, wenn ich die Meinung vertrete: (Nicht nur) Heiden gehören an die frische Luft! Am Besten richtig raus in die Natur. In den letzten Jahren war das für Wölfchen und mich recht einfach, da wir ziemlich außerhalb gewohnt haben … raus aus der Tür und rein ins Wäldchen.

In Berlin sieht das etwas anders aus.

Wölfchen und ich waren schon immer „Waldläufer“. Früher (vor Wölfchen) war ich viel mit dem Fahrrad – später mit dem Motorrad – unterwegs, mit meinem Zelt oder von Jugendherberge zu Jugendherberge, ab und zu auch mit dem Rucksack auf Wandertour.

Mein Liebster war bisher nicht so ein Wandervogel, aber in Dänemark hat er an unseren langen Wanderungen Gefallen gefunden, sich Wanderschuhe gekauft – was bei seinen Füßen nicht gerade leicht ist – und jetzt geht es los.

Zurück in Berlin haben wir beinahe alle einschlägigen Ausrüstungsgeschäfte (20 haben wir geschafft, sind aber noch nicht fertig.) innerhalb von ein paar Tagen abgegrast, Rucksäcke anprobiert und geträumt. Herrlich!

Letztes Wochenende wurde es dann ernst: Wir nutzten die Abwesenheit unserer Heidenkinder, um einen ganzen Wandertag einzulegen.

Ich habe meinem Liebsten meinen 20 Jahre alten Rucksack geliehen, damit er erfahren, bzw. erwandern konnte, wie sich das so mit Gewicht läuft. Das war natürlich nur ein Behelf, da mein Liebster etwa 40cm länger ist als ich und wir den Rucksack nicht auf seine Rückenlänge einstellen können. Mir ging es ähnlich mit Wölfchens Rucksack. Ich bin zwar klein, aber ein Jugendrucksack passt mir dann doch nicht so ganz.

Versorgt mit ausreichend Wasser, Salat und Würstchen zogen wir los.

Auf unserer Ladentour hatten wir einen sehr ansprechenden Wanderführer erstanden: „Auf Försters Wegen: Berliner Wald-Wanderbuch“, in dem 46 Touren durch die Berliner Wälder beschrieben werden. Eine davon, die es uns ermöglichte, fast vor unserer Haustür loszulaufen, hatten wir ausgewählt.

Bezeichnenderweise heißt dieser Ausflug: „Die Grenzen von ‚Otto Lilienthal‚“

Von der U-Bahn-Haltestelle Otisstraße führte er am „Schwarzen Graben“ entlang zum Flughafensee.

Der Streckenverlauf ist sehr gut beschrieben. Es sind Himmelsrichtungen und andere Wegmarken angegeben.

Zweimal waren Kennzeichen anders angeben, als wir die tatsächlichen Gegebenheiten vorfanden, z.B. war eine als Merkmal beschriebene Notrufsäule der Polizei inzwischen abgebaut worden. Aber durch die gute „Drum-rum-Beschreibung“ blieben wir auf dem richtigen Weg.

Wir folgten dem Ufer des Flughafensees, bis wir das „Vogelschutzreservat Flughafensee“ erreichten. Es war sehr heiß, wie Ihr Euch vielleicht erinnert und der See wurde sehr eifrig von Badenden zur Abkühlung genutzt. Aber wir waren ja in Sachen Wanderausrüstung unterwegs und schwitzen tapfer in unseren Wanderschuhen.

Vom Flughafensee ging es zum Tegeler See, also sozusagen in unser Heimatrevier. An seinem Ufer machten wir dann auch unsere Mittagspause und machten uns hungrig über den Salat her. Zum Nachtisch gab es Banane, dann ging es weiter.

Das nächste Etappenziel hieß „Flughafen“.

Direkt in der Anflugsschneise kamen wir auf den Flughafen zu. Es war schon beeindruckend, die großen Stahlvögel so dicht über unseren Köpfen zum Landeanflug ansetzen zu sehen. Wir blieben eine ganze Weile am Zaun des Flughafengeländes stehen und beobachteten Starts und Landungen.

Dem Zaun folgten wir noch eine ganze Weile, bis es wieder in den Wald und zurück zum Flughafensee abzweigte. Dort nahmen wir uns mehr Zeit, das Vogelschutzreservat zu beobachten. Aber wahrscheinlich war es auch den Vögeln zu heiß.

Erschöpft aber glücklich und zufrieden mit uns und der provisorischen Ausrüstung kamen wir wieder zu Hause an.

Ein Ergebnis stand ja eigentlich schon vorher fest: Mein Liebster braucht einen vernünftigen Rucksack! Diese Erkenntnis haben wir mit den Erfahrungen dieses wunderschönen Tages noch einmal untermauert 😉

Das Büchlein hat sich ebefalls bewährt und wir freuen uns schon auf die nächste Tour, dann wohl auch mit unseren Heidenkindern.

Eure
Wulfhild

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