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Vier Runensteine und die ersten Bilder

So, endlich habe ich einen Runenstein produziert, den man vernünftig fotografieren kann. Raidho auf Rhodonit sieht man einfach besser als Isa auf Bergkristall.

Raido auf Rhodonit

Raidho auf Rhodonit

Ein Teil von Pumpans Herd konnte meine bisherigen Anhänger und die „Rohlinge“ ja schon gestern abend beim Heidenstammtisch begutachten, und sie sind von den Steinen genauso begeistert, wie ich. Meinen Sodalith konnte ich nur nach harten Kämpfen wieder mit nach Hause nehmen 😉

Wir haben uns natürlich auch darüber unterhalten, daß diese Methode der Steinritzungen nicht überliefert ist und daß es schwer bzw. unmöglich ist, genau EINEN Stein EINER Rune zuzuordnen. Ich mache mir da schon länger Gedanken drüber. Oft ist es aber verblüffend, wie gut es zusammenpaßt und wenn nicht, kann ich mich entweder entscheiden, was für mich (oder den, für den der Stein bestimmt ist) am passendsten ist, oder durch ergänzende Steine Aspekte hinzuzufügen. Dadurch ergeben sich wieder so faszinierende, vielfältige Möglichkeiten, daß ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.

Naja und Traditionelles mit Modernem zu kombinieren ist gute germanische Tradition!

Seit einiger Zeit kann man ja auch Runensets aus Edelsteinen kaufen. Dabei hatte ich schon immer das Problem, daß ich es unpassend fand. Steine haben ihre eigene Energie und Runen auch. Die kühle Isa-Rune auf dem feurigen Karneol empfinde ich als widersprüchlich. Eine Ausnahme wäre vielleicht ein Runenset aus Bergkristall, der ja für Klarheit steht.

Wie habe ich nun die Steine ausgewählt?

Manches war (für mich) relativ offensichtlich. Beispielsweise galt Bergkristall bis ins 17. Jahrhundert als „versteinertes Eis“, was meiner Meinung nach gut zu Isa, aber auch zu Hagalaz paßt.

Manches war schon nicht mehr so offenbar, da habe ich mir dann beispielsweise die Enstehung und/oder die Kristallstruktur der Steine angesehen. Steine mit würfelförmigen Kristallen zum Beispiel unterstützen die Ordnung, während amorphe Strukturen ziemlich chaotisch sind.

Meine ersten zwölf Linsensteine

Meine ersten zwölf Linsensteine

Eine gute Fundgrube sind auch die Schriften der Hildegard von Bingen. Ja, ich weiß, keine typische Wikingerin, aber immerhin hat sie beinahe in derselben Zeit gelebt und die Steine, die sie kannte, kannten die Wikinger zumindest zum Teil bestimmt auch.

Erstaunlicherweise hat die heutige Steinforschung so gut wie alles von Hildegard bestätigt. Das gilt für Ihre Beschreibungen der Stein-Entstehung und -Wirkung.

Der Chalcedon gilt bei ihr u.a. als Rednerstein, weshalb ich ihn Ansuz zugeordet habe. Zu Ansuz würde auch gut der Sodalith passen, weil er die Kreativität unterstützt. Das ist so ein Fall, bei dem man mit ergänzenden Steinen arbeiten könnte.

Interessant sind auch immer wieder geschichtliche Überlieferungen. Was soll ich mit einem Stein, der als „Sonnwendstein“ bekannt ist, anderes tun, als ihn Jera zuzuordnen? Außerdem verkörpert er nach der Meinung der Griechen die Erde und fördert so eine gute Beziehung zu den Erdgöttern.

Ich werde hier nach und nach – eben so, wie es vorwärts geht – erklären, warum ich welche Kombination gewählt habe. Ganz fertig bin ich mit meinen Zuordnungen ja auch noch nicht.

Eure
Wulfhild

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