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Ostara von Pumpans Herd

Hier kommt der zweite Teil unseres Ostara-Festes.

Zur üblichen Zeit packten wir Opferbrot, gefärbte Eier und uns ins Auto und machten uns auf den Weg zu Holmger, um mit den Anderen von Pumpans Herd das Ostara-Blôt zu begehen.

Nachdem wir bei Kaffe, Kakao und Kuchen die letzten Neuigkeiten ausgetauscht hatten, besprachen wir den Ablauf des Blôts. Unser Langer Heide hatte ein paar kleine Änderungen an unserem üblichen Ablauf eingebaut, außerdem sollten möglichst viele Teilnehmer mit einbezogen werden und etwas „zu sagen“ haben.

Es war nicht schwer, Freiwillige für die einzelnen Aufgaben zu finden.

Um uns noch besser auf das Ritual einzustimmen, habe ich, nachdem wir dreimal den Platz umschritten hatten, eine kleine Phantasiereise begleitet. Wir standen dabei im Kreis und hielten uns an den Händen. Dabei schaffte es Wölfchen tatsächlich, sein Versprechen zu halten und keinen Mucks zu sagen!

Danach begann das eigentliche Ritual.

Wir luden die Wächter und Kräfte der Himmelsrichtungen und Elemente diesmal ausdrücklich zu unserem Fest ein und anschließend die Gottheiten. Das besonders Schöne dabei war die große Beteiligung der Kinder. Jedes rief auf seine Art die Himmelsrichtung bzw. die Gottheit an, es passte perfekt und war eine große Freude.

Als Opferbrot gab es wie letztes Jahr einen Kranz aus süßem Brot, dazu Eier, die unsere Kinder Freitagabend noch gefärbt hatten. Wölfchen übernahm wieder die Aufgabe, die Gaben zu den Teilnehmern zu bringen, so dass jeder seinen Teil nehmen konnte.

Vier Kinderhände (in Handschuhen) nach dem Eierfärben

Vier Kinderhände (in Handschuhen) nach dem Eierfärben

Opferbrot und Eier vor dem Altar

Opferbrot und Eier vor dem Altar

Als das Horn kreiste, kamen von den Kindern großartige Trinksprüche. Ich war wieder sehr beeindruckt. Mir fiel auf, wie viel sich in dieser Hinsicht verändert hat. Sogar unsere Große, die letztes Jahr sich höchstens schüchtern ein „Heja“ abringen konnte, hob selbstbewusst das Horn und brachte einen Trinkspruch auf ihre Familie aus.

Es freut mich immer so sehr zu erleben, wie unsere Kinder ganz natürlich in das Heidentum hineinwachsen. In ihrem Umfeld erleben sie ja auch das Christentum und in vielen Gesprächen setzen wir uns wirklich damit auseinander.

Ich hoffe, dass wir ihnen so helfen, irgendwann in der Lage zu sein, eine eigene, bewußte Entscheidung für eine Religion zu treffen.

Eure
Wulfhild

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