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VfGH Bundesthing 2010

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit:  Die Mitglieder und Gäste des VfGH machten sich aus allen Himmelsrichtungen auf den Weg, um sich zum Thing zu treffen.

Hinweisschild zum Schullandheim

Hinweisschild zum Schullandheim

Diesmal waren wir in der Lüneburger Heide in einem Schullandheim. Schon die Umgebung im Naturpark „Südheide“ war wunderschön. Die Landschaft rund um unsere Unterkunft mit Heidekraut, Kiefern- und Birkenwäldchen lud zu Spaziergängen und Götterbegegnungen ein. Und zu anderen Aktivitäten – aber davon später mehr.Da wir schon am Donnerstag anreisen konnten, hatten wir genügend Zeit, wirklich anzukommen, die bekannten Gesichter zu begrüßen und neue kennenzulernen.

Abends hielt unser Vorsitzender Haimo einen Vortrag über das Heidentum-Verständnis des VfGH. Ich fand es sehr interessant, die Kinder natürlich nicht.

Der Freitag stand zur freien Verfügung. Vormittags bastelten Anja und Jane mit den Kindern sehr schöne Windlichter, die sie mit Runen und geprägten Motiven verzierten.

Aufbruch zum Bogenschießen

Aufbruch zum Bogenschießen

Den Nachmittag nutzen einige zu Ausflügen in die nähere Umgebung. Die Berliner Kinder hatten allerdings Udo entdeckt! Udo hatte Pfeile und Bögen und einen riesen Sack Geduld mitgebracht und zog mit uns raus, um uns in die Grundlagen des Bogenschießens einzuweihen. Auch unser dänischer Gast, Harry von Forn Sidr, begleitete uns mit seinem wunderschönen Langbogen.

Udo hatte einen Bauern gefunden, der es uns erlaubte, auf seine Heuballen zu schießen, was wir dann stundenlang mit Begeisterung taten. Lucie aus unserem Herd, unsere Große und Wölfchen waren kaum zu bremsen und wurden mit jedem Schuß besser.

Und staunend standen wir dabei, wenn die „alten Hasen“ Udo, Harry und Stefan aus größerer Entfernung mit den „Erwachsenenbögen“ auf den Ballen schossen. Da surrten die Pfeile richtig filmreif durch die Luft!

Bogenschützentraining, im Vordergrund Udo mit Wölfchen

Bogenschützentraining, im Vordergrund Udo mit Wölfchen

Noch den Rückweg nutzen wir, um immer wieder einen Pfeil in die Luft zu schießen – um ihn anschließend mühsam im Heidekraut zu suchen. Aber das gehört eben dazu.

Den Rest des Abends gab es nur zwei Themen – jedenfalls für die Bogenschützen: Wann gehen wir wieder schießen und wer bekommt wann welchen Bogen?

Der Sonnabend gehörte ja den offiziellen Veranstaltungspunkten wie Thing-Blôt und Thing. Doch da beides erst für den Nachmittag geplant war, zogen wir bald nach dem Frühstück wieder los. Diesmal auch noch mit selbstgemalten Papp-Zielscheiben und noch mehr Leuten.

Nach dem Mittagessen wurde es dann „offiziell“ und wir sammelten uns zum Thing-Blôt. Jane und Sheila wollten ihren Eid ablegen und ich dachte daran, wie aufgeregt ich letztes Jahr bei meiner Eidesleistung war.

Wir hatten einen sehr schönen Altar, Ylva und Anja hatten auch wieder einen passenden Kranz gewunden. Viele hatten kleine Gegenstände und Runensets mit auf den Altar gelegt, um sie weihen zu lassen. Wir waren ein großer Kreis und das Blôt war wieder einmal beeindruckend, harmonisch und stärkend. Besonders die Eide berühren jedes Mal wieder!
Mich freut es auch immer ganz besonders, wie die Kinder sich integrieren und in diese Gemeinschaft hineinwachsen.

Nach dem Blôt ging es dann zum Thing – Erwachsenenkram. Aber auch das verlief ruhig und unspektakulär, obwohl es Vorstandswahlen gab 😉

Naja, wahrscheinlich ahnt Ihr es schon, was nach dem Abendbrot passierte: Die Kinder setzten Udo solange zu, bis er mit ihnen noch mal zum Schießen ging. Quer durch die Heide ging es, immer wieder wurden die Pfeile abgeschossen, surrten durch die Luft und bohrten sich mit einem satten Geräusch in den sandigen Boden. Lärmend liefen wir hin, um schnell den nächsten auf die Sehne legen zu können. Es war herrlich und die Kinder hatten einen riesen Spaß!

Einige unserer Windlichter

Einige unserer Windlichter

Wie immer viel zu schnell war die Zeit rum und Sonntag hieß es früh Abschied nehmen. Gestärkt traten wir den Heimweg an. Wir hatten viel zu reden. Für Wölfchen gab es zu Hause allerdings nur einen Weg:  Rechner an und nach Bögen suchen ….

Mit einem dicken Dank an alle für diese wunderschöne Zeit

Eure

Wulfhild

6 Kommentare

  1. Ina-Lena:

    Das klingt sehr harmonisch und energiegeladen, was Dir alles erlebt habt – Danke fürs Erzählen.
    Lieben Gruß vom Ammersee schickt INA-Lena

  2. Hörnchen:

    Ich fand es auch sooo schön und hoffe, wir sehen uns bald mal wieder. Vielleicht krieg ich es ja hin, Euren Stammtisch mal zu besuchen. Spätestens, wenn ich meinen Führerschein habe 🙂 (nun klinge ich wieder jünger, als ich bin *lach*)

    Ganz liebe Grüße

    Euer Hörnchen

  3. Vanidar:

    Toll geschrieben und so anstrengend wie es sich anhört war es nun wieder nicht, denn man wächst ja auch an seinen Aufgaben!
    Man hatte das Gefühl in einer großen Familie zu sein.
    Ich freue mich schon auf das nächste Treffen.

    Herzliche Grüße

    Euer Vanidar

  4. Wulfhild:

    Danke, danke, danke für Eure liebe Rückmeldung!

    @Hörnchen: Och Du … Du bist jung, Du zählst nur ein paar Jahre mehr, als ich ursprünglich dachte 😉

    Liebe Grüße

    Wulfhild

  5. antaris:

    Hallo, und aus dem Wendland/Lübtheen Grüsse. Das hört sich sehr schön und liebevoll an. Leider habe ich jetzt nichts genaues über Euch in Ri.braunes Gedankengut erfahren.Gerade in der Heide haben ja Rieger,Pastör, der Wikkingbund etc. genug Schaden mit falsch verstandenem Germanentum angerichtet. Letztes Jahr mussten sogar rechte Kindercamps mit Eltern aus dem Süden hier im Norden von der Polizei geschlossen werden.Erziehungskamps für den Nachwuchs verbohrter Nazis.
    In wieweit distanziert ihr Euch davon und wo steht das?
    Übrigens – in Hitzacker gibt es einen Bogenbauer mit Bogenschule,wo man seinen Bogen unter Anleitung selbst bauen Kann.Gleich daneben,an der Elbe im archäologischen Zentrum.

  6. Wulfhild:

    Hallo Antaris!

    Danke für Deine lieben Grüße und Deinen Bogenbauer-Tipp.

    Was das braune Zeugs angeht: Dazu findest Du nichts auf dieser Seite. Warum auch? Wir leben Germanisches Heidentum, was damit nichts zu tun hat.

    Das hier ist eine Seite für Heidenkinder und deren Eltern, auf der es um den heidnischen Familienalltag geht. Also kein Ort für politische oder ideologische Diskussionen, dafür gibt es schon genug Orte im Netz.

    Außerdem glaube ich, daß unser „Geist“ klar genug durch diese Seiten weht.

    Liebe Grüße
    Wulfhild

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