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Heidenkinder-Ferien-Workshop Tag 1

Heute war es endlich soweit, der erste Berliner Heidenkinder-Ferien-Workshop fing an.

Aufgrund von unschönen Differenzen in unserem Herd (nein, auch germanische Heiden sind keine besseren Menschen), sind es doch nur unsere beiden Heidenkinder, die teilnehmen.

Ihr Eifer reicht allerdings für fünf! Ungeduldig rutschten sie beim Frühstück auf ihren Stühlen herum und scheuchten mich ins Bad, damit es endlich losgehen konnte.

Wir kramten alle Utensilien zusammen und fingen an. Interessanterweise passten die Fimo-Päckchen genau in unser Konzept: Jedes Päckchen hat acht Rippen und aus jeder Rippe kann man einen prima (Runen-)Stein formen.

Das war dann auch der erste Auftrag: Acht Steine für das erste Aett zu formen. Zuerst war es Wölfchen natürlich zu lästig, die Knetmasse erst einmal gründlich durchzukneten, aber irgendwann kam er doch in Schwung.

Zuerst hatten wir überlegt, pro Tag ein Aett herzustellen und darüber zu reden. Aber vor allem unsere Große war nicht zu bremsen. Sie machte in einem Rutsch die ersten beiden Aettir fertig. Immerhin schaffte Wölfchen in der gleichen Zeit das komplette erste Aett.

Runensteine formen im Garten

Runensteine formen im Garten

Ich klebte Broschennadeln an meine Pumpan-Hüte, half, wo es nötig war und erzählte von den Runen.

Die Zeit ging schnell vorbei und unsere Mägen fingen an zu knurren. Es war selbstverständlich, daß wir das Essen gemeinsam zubereiteten. Offenes Feuer stand für heute (noch) nicht auf dem Programm, dafür Wikingerpfannkuchen mit Heidelbeeren. Unsere Kinder schnappten sich das Rezept und rührten den Teig an.

Der Pfannkuchen war köstlich. Zum Nachtisch gab es selbstgemachtes Eis, dann ging es wieder an die Arbeit. Diesmal machten wir uns auf der Terrasse breit.

Zuerst mussten die Kinder einen Vortrag von mir über den Schöpfungsmythos aus der Edda über sich ergehen lassen. An dem konnte ich einfach prima die Reihenfolge und etwas Sinn des ersten Aetts erklären.

Meine Süßen hörten höflich, aber ungeduldig zu und waren dann froh, endlich wieder loskneten zu können.

Wölfchen holte mächtig auf. (Beinahe) ohne Pause das Runenlied singend, formte und schnitzte er und hatte bald auch das zweite und dritte Aett fertig.

Zwei mal 24 Runensteine aus Fimo

Zwei mal 24 Runensteine aus Fimo

Es war wirklich ein ganz besonderer Tag. Nicht, weil wir mit Fimo gebastelt haben, sondern wegen der ganzen Atmosphäre. Es war wirklich so, dass die Kinder ihre ganz eigenen Energien in ihre Runensteine geknetet haben. Daß sie auch noch die Kraft des gesamten Futharks mit hineingesungen haben, ganz frei von sich aus, finde ich auch bemerkenswert. Es war eine ganz besondere Harmonie heute und ich bin sicher, die Götter waren bei uns und haben uns ihren Segen gegeben.

Eure
Wulfhild

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