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Keine Geschichte » Heidenkinder.de
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Keine Geschichte

Diesmal erzähle ich Euch, was hier gerade wirklich passiert – wir haben einen Hauswichtel.

Oder Hausgeist oder Hauself, oder …

Es begann vor drei Nächten. Mitten in der Nacht gab es einen lauten Knall direkt neben meinem Kopf. Wir erschraken ziemlich und wollten sehen, was da auf uns gestürzt war. Nichts!

Die kleine Taschenlampe auf meinem Nachttisch war in ihre Einzelteile zerlegt und das Schränkchen mit Rußpartikeln bedeckt. Mehr nicht.

Wir rückten den Nachttisch von der Wand ab, inspizierten die Oberseite des Schrankes neben meinem Bett und krochen unters Bett. Nichts!

Ich räumte sogar den Bücherstapel neben dem Nachtschränkchen weg. Nichts!

Mein Liebster äußerte schließlich die Vermutung, eine Batterie in meiner Taschenlampe, die ohnehin nicht mehr richtig funktionierte, sei explodiert. Mir gefiel die Erklärung nicht, aber ich wollte weiterschlafen.

Am nächsten Morgen sah ich mir die Sache näher an. Die Rußpartikel fanden sich auch auf dem Fußboden, aber immer noch war keine Ursache herauszufinden. Die in Verdacht geratenen Batterien waren alle noch völlig intakt und zeigten keinerlei schwarze Spuren oder Ähnliches.

„Wir haben einen Hausgeist“, erklärte ich meiner Familie, die diese Aussage gelassen zur Kenntnis nahm.

Die nächste Nacht verlief ruhig, doch dann ging mein großer Heide in die Küche.

„Wir haben einen Hausgeist“, verkündete er und zeigte mir eine Plastikdose, die er Minuten zuvor sauber aus der Spülmaschine geholt hatte und die nun von Krümeln bedeckt war.

Und nein, Wölfchen konnte es auch nicht gewesen sein, der lag noch in seinem Bett und schlief.

Leider wissen wir beide zu wenig über (germanische) Hausgeister, Wichtel oder was auch immer. Also suchte ich Rat in Paul Hermanns „Deutsche Mythologie“.

So richtig viel schlauer bin ich noch immer nicht, zu viele Widersprüche finden sich im Volksglauben.

Da ich den kleinen Wesen sehr positiv gegenüberstehe, gehe ich davon aus, daß unser Exemplar ein gutmütiger Geselle ist, der sich ab und zu einen Schabernack erlaubt. Und wer weiß, vielleicht hilft er uns auch. Dazu müssen wir herausfinden, was er mag.

Gestern abend knallte es schon wieder. Eine Leiste, die beschämenderweise schon mehre Monate in derselben Ecke neben der Wohnungstür steht, fiel einfach um.

Ok, wir mussten also sofort handeln!

Milch und Butter scheinen auf jeden Fall gut zu sein und so steht nun ein Eierbecher mit Milch im Wintergarten. Hoffentlich ist es dem Kerlchen dort nicht zu kalt, sonst müssen wir einen anderen Ort finden.

Mir gefällt der Gedanke, einen zusätzlichen Mitbewohner zu haben. Mal sehen, wie sich das entwickelt 😉

Vielleicht ist es auch ein Julwichtel?

Eine  schöne Julzeit wünscht Euch

Eure
Wulfhild

1 Kommentar

  1. Unsere Vor-Julzeit » Heidenkinder.de:

    […] Ach ja, da ist noch unser neuer Mitbewohner. […]

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