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Rehe, Wildschweine und Fertigfutter

Weiter geht es mit unserem schönen Wochenende.

Am Sonnabend haben wir mal wieder eine Tour nach unserem Buch “Auf Försters Wegen” gemacht. Wieder ausgerüstet, als wollten wir der Zivilisation für einige Zeit den Rücken kehren.

Leider hat Wölfchen immer noch keinen passenden Rucksack.

Er hat vor einigen Jahren mal ein Set von Nordisk bekommen. Dazu gehörten ein Schlafsack, eine Isomatte, ein Rucksack und ein Kuschelbär. Der Schlafsack und die Isomatten drohen damit, demnächst zu kurz zu sein und haben für unsere Bedürfnisse sehr gute Dienste geleistet. Der Kuschelbär passt immer noch prima. Nur der Rucksack paßt immer noch nicht. Er wär wohl was für unsere Große. Die Rückenlänge kann man zwar passend einstellen, aber der Hüftgurt ist einfach zu weit und kann nicht eng genug gestellt werden.

Also hatte unser Papa mal wieder die Hauptlast zu tragen. Denn Wandern ohne unterwegs zu kochen geht nicht! Und da unsere selbstgebastelte Ultra-Leicht-Ausrüstung noch nicht fertig ist, haben wir als zweitbeste Lösung den Schweizer „Meta-Kocher“ dabei.

Aber erst einmal Wandern.

Nach einem kurzen Weg durch den Ort, ging es direkt in den Tegeler Forst. Zuerst waren wir unsicher, ob wir den richtigen Weg erwischt hatten, weil wir den beschriebenen “Waldsportpfad” nicht fanden. Aber nach einigen Kurven stießen wir dann doch auf Trimm-Dich-Stationen. Möglicherweise sind nicht mehr alle vorhanden.

Wir trimmten uns ein wenig, sammelten und verspeisten Bucheckern und genossen den Wald.

Nach einiger Zeit erwies uns dann Freyr seine Gunst. Wir durften ein ganzes Rudel Rehe beobachten, die sich in unserer unmittelbaren Nähe aufhielten. Von Angst keine Spur. Und hinter uns machten sich im Gebüsch Wildschweine bemerkbar. Durch Grunzen, Quieken und Rascheln. Gesehen haben wir sie leider nicht.

Unser Weg führte uns zum höchsten Baum Berlins, einer 43m hohen Lärche. Jedenfalls war sie im Jahr 2000 so hoch, inzwischen ist sie vielleicht noch ein Stückchen länger.

Ein Stückchen weiter geht es in die „Baumberge“ oder auch Heiligenseer Dünen. Ja, Sanddünen, in diesem Fall „Binnendünen“ mitten in Berlin mitten im Wald!

Dort suchten wir uns unseren Rastplatz und schlugen unser Mittagslager auf. Lässig wurde der Notkocher mit Wölfchens Feuerstahl in Brand gesetzt und das Fertigfutter erwärmt.

Gestärkt machten wir uns an den Endspurt. Wir fanden noch einen schönen Waldspielplatz, wo Wölfchen seine restlichen Energien lassen konnte, dann brachte uns der Bus zurück nach Hause.

Auf unsere nächste Tour nehme ich auf jeden Fall einen Teebeutel für meinen “Nach-dem-Essen-Tee” mit. So viel steht schonmal fest.

Und als würdigen Abschluß haben wir uns am Sonntag beim Heidenbrunch so richtig den Bauch vollgeschlagen. Begleitet von tollen Gesprächen und der Planung des Herbstfestes.

Eure
Wulfhild

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