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	<title>Heidenkinder.de &#187; Algiz</title>
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	<description>Die Seiten für kleine und große Heidenkinder</description>
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		<title>Kleinigkeiten</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 08:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Basteln]]></category>
		<category><![CDATA[Runen]]></category>
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		<description><![CDATA[Wulfhild hat im neuen Jahr viele Projekt-Ideen und hat schon mal mit Stricken angefangen. Ein Runen-Beutelchen ist fertig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich im Moment nicht (Brettchen-)Webe, habe ich einen Haufen Wolle hier zu liegen. Wie schade.</p>
<p>Meine Stricknadeln liegen auch noch vom Strickfilzen hier rum, also ran an die Nadeln.</p>
<p>Das ist sehr entspannend,<span id="more-1685"></span> weil mir Stricken gut von der Hand geht und ich abends so nebenbei ein paar Kleinigkeiten nadeln kann. Gestern wurde ein kleines Beutelchen fertig. Ohne Runen geht natürlich nichts, also habe ich eine Bordüre mit Algiz-Runen eingestrickt.</p>
<p>So ist es geworden:</p>
<div id="attachment_1687" class="wp-caption aligncenter" style="width: 314px"><img class="size-full wp-image-1687" title="Gestricktes Beutelchen mit Algiz-Runen-Bordüre" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2011/01/beutelchen.jpg" alt="Gestricktes Beutelchen mit Algiz-Runen-Bordüre" width="304" height="470" /><p class="wp-caption-text">Gestricktes Beutelchen mit Algiz-Runen-Bordüre</p></div>
<p>Das nächste Projekt läuft auch schon…</p>
<p>Im Moment überschlagen sich größere und kleinere Ideen in meinem Kopf und ich hoffe, ich kann und werde ganz viel davon verwirklichen!</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
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		<title>Almuths Rune &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 07:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Runen]]></category>
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		<description><![CDATA[Almuth war gespannt wie ein Flitzebogen. Zusammen mit sechs anderen Kindern saß sie auf einem großen weichen Kissen auf dem Boden und wartete darauf, dass es losging. An den Wänden des Raumes standen ein paar Tische, auf denen einiges aufgebaut war: Viel Papier und Stifte, Knete, Bücher, Holz, Leder und mehr. Guntram und Alruna standen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Almuth war gespannt wie ein Flitzebogen. Zusammen mit sechs anderen Kindern saß sie auf einem großen weichen Kissen auf dem Boden und wartete darauf, dass es losging. <span id="more-822"></span>An den Wänden des Raumes standen ein paar Tische, auf denen einiges aufgebaut war: Viel Papier und Stifte, Knete, Bücher, Holz, Leder und mehr.</p>
<p>Guntram und Alruna standen an der Tür und sprachen miteinander. Sie waren die einzigen beiden Erwachsenen. Eigentlich hießen sie natürlich nicht Guntram und Alruna, aber Almuth kannte ihre anderen Namen nicht und scheinbar die anderen hier auch nicht, vielleicht welche von den Erwachsenen. Aber die waren gerade unterwegs, um sich irgendein stinklangweiliges Museum anzusehen. Nur Guntram und Alruna waren geblieben, um mit den Kindern einen Workshop über Runen zu machen.</p>
<p>Almuth fand das toll. Selbstverständlich wusste sie, dass Odin die Runen gefunden hatte, nachdem er neun Tage und Nächte am Weltenbaum gehangen hatte und sie konnte auch ihren Namen in Runen schreiben. Aber was sie bedeuteten, wusste sie nicht so genau. Wenn sie ihre Eltern danach fragte, bemühten sie sich zwar immer sehr, ihr etwas zu erklären, aber Almuth verstand nicht viel. Fehu war irgendwas mit Kühen und Tiwaz hatte was mit Tyr zu tun.</p>
<p>Guntram sah auf die Uhr und schloß die Tür. Alruna saß schon auf dem Fußboden neben der Stelle, wo ein großer Block auf einem Holzgestell befestigt war. Die Kinder wurden leise und sahen erwartungsvoll auf die Erwachsenen.</p>
<p>Alruna strahlte in die Runde. „Hallo! Schön, dass ihr hier seid!“ begrüßte sie die Kinder. „Wir wollen ja dieses Jahr einen Wokshop über Runen für Euch machen. Wir machen das zum ersten Mal, deshalb müsst ihr uns gut helfen, damit es auch klappt.“ „Auf jeden Fall machen wir uns heute und morgen einen schönen Tag … und vielleicht haben wir morgen etwas, was wir Euren Eltern und den anderen Erwachsenen zeigen können“, ergänzte Guntram.</p>
<p>„Also los, ihr Heidenkinder! Ihr kennt bestimmt schon einige Runen. Lasst uns mal sammeln!“ Alruna nahm einen dicken Stift. Ihr Sohn Ansgar platze sofort heraus: „Algiz!“ „Ok, weißt du, wie Algiz aussieht?“ Alruna reichte ihm den Stift. Selbstbewusst malte Ansgar „seine“ Rune auf den Block. Jetzt riefen alle Kinder durcheinander, und vor dem Block bildete sich ein Knäuel. Die meisten konnten ihren Namen in Runen schreiben, und so stand fast das ganze Futhark auf dem Zettel, als endlich alle ihr Pulver verschossen hatten.</p>
<p>Almuth war etwas schüchtern gewesen. Aber Alruna hatte das gemerkt, war zu ihr gekommen und hatte sie nach ihrer Lieblingsrune gefragt. „Uruz“, hatte sie geantwortet und war sich unendlich blöd vorgekommen. Almuth war klein und schüchtern und wurde sehr schnell rot. Deshalb wurde sie ständig gehänselt, was alles noch schlimmer machte. Sie hatte in einem Runenbuch ihrer Eltern einmal nachgeschlagen, was Uruz bedeutet und „Urkraft, Auerochse“ gefunden.</p>
<p>Nichts schien weniger zu Almuth zu passen. Aber immer beim Runengesang vibrierte es bei dieser Rune  im ganzen Kopf bis in den Bauch und sie fühlte sich ganz stark. Alruna schien das zu verstehen, ohne, dass Almuth ihr etwas erklären musste. Sie nickte nur anerkennend und fragte, ob sie sie schreiben könnte. Unsicher nickte Almuth, ging zum Block und zeichnete etwas zittrig die Rune. Ihr Herz klopfte und sie fühlte wieder etwas von dieser Kraft.</p>
<p>Nachdem die Kinder wieder auf ihren Kissen saßen und sich etwas beruhigt hatten, fragte Guntram, ob sie Lust hätten, die Runen mit ihren Körpern darzustellen. Sofort flogen sechs Kissen quer durch den Raum, um Platz zu schaffen. Nacheinander zeigten Guntram und Alruna den Kindern, wie sie die Runen stellen konnten. Manchmal gab es auch verschiedene Möglichkeiten.</p>
<p>Almuth ließ den Oberkörper und die Arme nach unten hängen. Sie fand es einfach, Uruz darzustellen. Sie schloss die Augen und hörte das Rauschen ihres Blutes in den Ohren. Das Lachen und Albern der Anderen und Guntrams Stimme klangen nur noch gedämpft. Als sie sich schließlich wieder aufrichtete, war ihr ganz schwindelig.</p>
<p>Die beiden Erwachsenen wollten natürlich wissen, wie es den Kindern gegangen war, was Spaß gemacht hatte und wie es sich angefühlt hatte, in einer Runenstellung zu sein.</p>
<p>Wieder redeten alle durcheinander, was bei sechs Kindern schon ganz schön laut ist. Lachend bat Alruna darum, dass einer nach dem anderen sprechen und jeder den anderen zuhören sollte. Das klappte dann ganz gut und es kamen spannende Sachen heraus. Manchen hatte die Stellung ihrer Lieblings- oder Namensrune am besten gefallen, andere hatten eine neue Lieblingsrune entdeckt. Alruna lächelte Almuth aufmunternd an, aber als diese nur rot wurde und schluckte, zwinkerte sie dem Mädchen zu und wandte sich an ein anderes Kind.</p>
<p>Dann sangen sie noch gemeinsam die neuen Lieblingsrunen der Kinder, dann fragte Guntram:<br />
„Was haltet ihr von einer kleinen Pause?“ Angesichts der Kekse und Krüge mit Saft waren alle der Meinung, das sei eine gute Idee.</p>
<p>Nach der Stärkung sprachen Alruna und Guntram noch einmal über die Bedeutungen der Runen, die die Kinder besonders angesprochen hatten. Erstaunlicherweise (Guntram und Alruna sahen allerdings kein bisschen erstaunt aus, sondern schienen so was eher erwartet zu haben) passte die Bedeutung meistens zu dem, was die Kinder in den Runenstellungen oder beim Singen der Runen empfunden hatten.</p>
<p>Mario hatte sich für Tiwaz entschieden und erzählte, dass er sich wie ein Pfeil gefühlt hatte, der auf sein Ziel zuflog. Lisa hatte Isa ausprobiert, was ihr gar nicht gefallen hatte, weil sie sich ganz erstarrt fühlte. In der Stellung von Laguz war das ganz anders gewesen.</p>
<p>Zum Ende des Nachmittags erklärte Guntram noch, was sie weiter vorhatten. Jedes Kind durfte sich aussuchen, wie es „seine“ Rune basteln wollte. Backen, Kneten, in Holz brennen, auf Stein malen oder was ihnen sonst noch einfiel. Das war dann ihr Programm für den nächsten Tag, wenn die anderen ihr Thing abhalten würden.</p>
<p>„Können wir uns auch verschiedenes aussuchen?“ fragte Almuth und wurde rot. Aber sie musste es wissen, sie konnte sich nämlich nicht zwischen Holz ritzen, Backen und Kneten entscheiden. „Wenn Zeit ist, ist das kein Problem“, sagte Alruna.</p>
<p>Es klopfte an der Tür und eine Mutter erschien. „Wir sind wieder da“, verkündete sie, „und gleich gibt es Abendbrot.“ „Wir kommen gleich“, erwiderte Guntram. Zum Abschluss stellten sie sich im Kreis auf, nahmen sich an den Händen und sangen alle Runen. Almuth hatte eine Gänsehaut, so schön war das.</p>
<p>An diesem Abend dauert es lange, bis Almuth einschlafen konnte. Sie stellte sich immer wieder den kräftigen Auerochsen vor: Seine Muskeln, die sich unter seinem Fell abzeichneten, seine Kraft. Leise sang sie Uruz vor sich hin und einmal stand sie sogar noch auf, um die Rune zu stellen. Es fühlte sich genauso an, wie am Nachmittag, nur war es jetzt schon ein vertrautes Gefühl.</p>
<p>Teil 2 folgt!</p>
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		<title>Heimweg</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 07:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ulrike hüpfte fröhlich den Bürgersteig entlang, dabei ließ sie ihren Teddy lustig hin und her schaukeln. Sie bog um eine Ecke, wartete brav an der Ampel, bis sie grün war und überquerte erst dann die große Straße. Ulrike war stolz. Sie war heute das erste Mal alleine zu Oma und Opa gegangen. Dort hatte sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ulrike hüpfte fröhlich den Bürgersteig entlang, dabei ließ sie ihren Teddy lustig hin und her schaukeln. Sie bog um eine Ecke, wartete brav an der Ampel, bis sie grün war und überquerte erst dann die große Straße.</p>
<p>Ulrike war stolz. <span id="more-467"></span>Sie war heute das erste Mal alleine zu Oma und Opa gegangen. Dort hatte sie einen tollen Tag verlebt. Opa war mit ihr auf dem Spielplatz gewesen, während Oma ihr Nudeln mit Tomatensoße gekocht hatte. Das war im Moment Ulrikes Lieblingsessen. Mama weigerte sich allerdings, es jeden Tag zu machen, aber Oma war da einsichtiger. Natürlich hatte es auch Nachtisch gegeben: Schokoladen-Eis!</p>
<p>Nachmittags hatten sie im Garten gesessen, Opa hatte ihr Geschichten vorgelesen und später gab es noch Kuchen. Und dann war es Zeit, nach Hause zu gehen, damit Ulrike ankam, bevor es dunkel wurde.</p>
<p>Ulrike kannte die Strecke ganz genau. Sie war sie sehr oft mit ihren Eltern gegangen. Als sie älter wurde, hatte Papa immer so getan, als wüsste er den Weg nicht mehr und Ulrike musste ihn nach Hause bringen. Das war immer sehr lustig. Jetzt war sie ja schon richtig groß, seit dem letzten September ging sie schließlich in die erste Klasse und jetzt war es Mai.</p>
<p>Immer noch hüpfend und singend bog sie in die nächste Straße ein – und bleib stehen. Falsch! Ulrike drehte sich um und lief bis zur nächsten Querstraße. Auch falsch! Ihr Herz fing an, etwas schneller zu schlagen. Gut, dass sie ihren Teddy mitgenommen hatte. So war sie jetzt nicht alleine, denn andere Leute, die sie vielleicht hätte nach dem Weg fragen können, sah sie nicht. Alles sah irgendwie verändert aus, auch die Straße, die sie gekommen war. Sie wirkte schmaler und auch etwas düsterer als vorhin. Oder war das nur Ulrikes Angst?</p>
<p>Sie drückte ihren Teddy an sich. Mit der anderen Hand griff sie nach dem Amulett, das an einem Lederband um ihren Hals hing. Mama hatte es ihr gemacht, als sie anfing, alleine zur Schule zu gehen. Es bestand aus einer Holzscheibe, in die Mama auf die eine Seite die Rune Berkana und auf die andere Seite Algiz gefräst hatte. Berkana schützt die Kinder und Algiz ist sowieso DIE Schutzrune schlechthin. Papa hatte das Amulett geweiht.</p>
<p>Schon fühlte sich Ulrike etwas besser. Nur den Weg wusste sie immer noch nicht. Wie konnte das passieren? Sie hatte das Gefühl, noch nie in dieser Gegend gewesen zu sein, dabei konnte sie doch nicht weit weg von Oma und Opa sein.</p>
<p>Sie beschloss, die Straße bis zur Ampel zurückzugehen, dort waren immer mehr Menschen, die sie fragen konnte. Sie marschierte beherzt los. War der Weg vorhin auch so lang gewesen? Sie hörte auch nichts von den Autos, dabei war die Straße, die sie vorhin überquert hatte, eine große Straße, auf der immer viel Verkehr war.</p>
<p>Dafür sah sie eine Gestalt auf sich zu kommen. Ulrikes Herz mache einen kleinen Hüpfer. Endlich jemand, den sie fragen konnte. Die Gestalt hatte etwas Merkwürdiges an sich, obwohl Ulrike es nicht beschreiben konnte. Einen Moment lang fragte sie sich, ob sie Angst vor dieser Gestalt haben sollte. Aber sie hatte keine Angst. Im Gegenteil, sie wurde immer ruhiger und zuversichtlicher, umso näher sie sich kamen.</p>
<p>Endlich stand die Frau vor Ulrike. Sie sah freundlich aus. Nur die Brosche, die sie trug, fand Ulrike etwas befremdlich. Das war nämlich eine große, fette Spinne. Brrr! Aber egal, Hauptsache, sie wusste den Weg. Auch der Gürtel der Frau war außergewöhnlich, genauer gesagt, die Gürtelschnalle. Sie war groß und zeigte eine Rune: Perthro. Das versöhnte Ulrike mit der Spinnen-Brosche.</p>
<p>Bevor das Mädchen etwas sagen konnte, ergriff die Frau schon das Wort. Ihre Stimme war angenehm, weich und herzlich. „Wie kann ich Dir helfen, meine Tochter?&#8221; Jetzt merkte Ulrike, wie viel Angst sie hatte und ihr stiegen die Tränen in die Augen. Die seltsame Frau legte ganz leicht ihre Hand auf Ulrikes Kopf. Ulrike hatte das Gefühl, als würde ihre Angst aus ihren Füßen heraus in die Erde fließen. Sie holte tief Luft. „Ich habe mich verlaufen.&#8221; Die Frau nickte. „Ich versteh das nicht&#8221;, brach die Verwirrung aus dem Mädchen heraus. „Ich kenn’ doch den Weg. Und alles sieht auf einmal so anders aus.&#8221;</p>
<p>Die Frau nickte wieder und nahm Ulrike dann einfach an die Hand. Sanft führte sie sie um die nächste Straßenecke in eine Seitenstraße. Ulrike war sicher, vorhin schon in diese Straße eingebogen zu sein. Jetzt sah sie wieder ganz normal aus, so, wie sie sie kannte. Ihr Herz hüpfte wieder, diesmal vor Freude. „Jetzt weiß ich den Weg wieder&#8221;, jubelte sie, dabei strahlte sie über das ganze Gesicht. Die Frau lächelte. „Siehst Du. Manchmal sehen die Dinge nur anders aus, als wir es gewohnt sind.&#8221; Sie berührte leicht Ulrikes Amulett, drehte sich um, bog um die Ecke und war weg. Ulrike wollte sich bedanken, aber die Frau war nicht mehr zu sehen, auch nicht, als sie um die Ecke spähte. Einfach weg.</p>
<p>Wieder fröhlich ihren Teddy schwenkend lief Ulrike die Straße entlang. Noch einmal um die Ecke und sie war zu Hause. Sie klingelte Sturm. Ihre Mutter öffnete die Tür und umarmte sie stolz und erleichtert. „Hey, meine Große, das hast Du prima gemacht. Ich bin stolz auf dich!&#8221;</p>
<p>Ulrike folgte ihrer Mutter in die Küche, wo diese dabei war, das Abendbrot vorzubereiten. Gerade wollte sie erzählen, was sie alles mit Oma und Opa erlebt hatte, da verschlug es ihr die Sprache: Ihr Blick war in die kleine Frigg-Ecke gefallen, die Mama in der Küche eingerichtet hatte. Dort saß eine dicke fette Fimo-Spinne vor einem Bild von Frigg. Jetzt viel es ihr wieder ein. Ihre Mutter hatte diese Spinne geknetet, weil dieses Tier zu Frigg gehört. Außerdem lag da noch eine Perthro-Rune. Ulrike war platt.</p>
<p>Und täuschte sie sich, oder hatte Frigg ihr aus ihrem Bild heraus gerade zugezwinkert?</p>
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		<title>Algiz</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 07:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier kommt die dritte Rune, die wir bei unserm Disablôt gesungen haben: Algiz, die 15. Rune. Sie steht für den Buchstaben „Z“ am Ende eines Wortes. Ein wenig habe ich schon hier über sie geschrieben. Deshalb wisst Ihr bereits, dass es eine Schutzrune ist. Unsere Heidenkinder bekommen jeden Abend vor dem Gute-Nacht-Kuß ein Algiz auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier kommt die dritte Rune, die wir bei unserm <a title="Artikel Unser Disablot" href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/09/unser-disablot/">Disablôt</a> gesungen haben: Algiz, die 15. Rune. <span id="more-433"></span>Sie steht für den Buchstaben „Z“ am Ende eines Wortes.</p>
<p>Ein wenig habe ich schon <a title="Artikel Runengeraune" href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/10/runengeraune/">hier</a> über sie geschrieben. Deshalb wisst Ihr bereits, dass es eine Schutzrune ist. Unsere Heidenkinder bekommen jeden Abend vor dem Gute-Nacht-Kuß ein Algiz auf die Stirne gezeichnet. Beide mögen das sehr gerne.</p>
<p>Ihre Form ist Dir sicher vertraut.</p>
<div id="attachment_436" class="wp-caption aligncenter" style="width: 110px"><img class="size-full wp-image-436" title="Die Rune ALGIZ" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/02/algiz.gif" alt="Die Rune ALGIZ" width="100" height="112" /><p class="wp-caption-text">Die Rune ALGIZ</p></div>
<p>Blôtmänner und auch Priester stehen bei Anrufungen oft in der Stellung dieser Rune: Die Beine geschlossen, beide Arme nach oben, etwas zur Seite gestreckt.</p>
<p>Du kannst Dir das Geweih eines Elches vorstellen, oder die gespreizten Schwingen eines aufgerichteten Schwans. Ok, Elche findet man in Deutschland selten, aber Schwäne kannst Du am nächsten See beobachten.</p>
<p>Oder wie wäre es mit einem Besuch im Zoo? Dann spüre Dich ein wenig in das Tier hinein. Wenn es sich groß macht und seine Flügel ausbreitet, um zu beschützen, den Feind zu vertreiben.</p>
<p>Versuche es selber: Stelle Dich aufrecht hin und hebe die Arme. Vielleicht magst Du den Namen der Rune dazu singen. Dann spüre in Dich hinein. Wie fühlst Du Dich? Stehst Du fest auf dem Boden?</p>
<p>Wenn Dir das gefällt, kannst Du das mit jeder Rune machen. SO lernst Du sie noch besser kennen.</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
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		<title>Sowilo</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 10:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erinnert Ihr Euch? Bei unserem Disablôt haben wir drei Runen gesungen: Algiz, Sowilo und Berkana. Über Berkana habe ich schon etwas erzählt, heute ist Sowilo dran. Sowilo ist die Sonnenrune und und steht an 16ter Stelle im Futhark. Im Germanischen ist Sol, die Sonne, weiblich. Sie ist die Schwester von Mani, dem Mond. Sowilo steht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnert Ihr Euch? Bei unserem <a title="Artikel Unser Disablot" href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/09/unser-disablot/" target="_blank">Disablôt</a> haben wir drei Runen gesungen: Algiz, Sowilo und Berkana. Über <a title="Artikel Berkana" href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/14/berkana/" target="_blank">Berkana</a> habe ich schon etwas erzählt, heute ist Sowilo dran.</p>
<p>Sowilo ist die Sonnenrune und und steht an 16ter Stelle im Futhark.<span id="more-414"></span></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 58px"><img title="Die Rune Sowilo" src="http://www.asentr.eu/img/runen/r-sowi.gif" alt="Die Rune Sowilo" width="48" height="112" /><p class="wp-caption-text">Die Rune Sowilo</p></div>
<p>Im Germanischen ist Sol, die Sonne, weiblich. Sie ist die Schwester von Mani, dem Mond.</p>
<p>Sowilo steht für das strahlende Licht, die Wärme und die Kraft der Sonne, für Lebensfreude und Erfolg. Wir können an den Sommer denken mit seiner Hitze und seinen Überfluß an Blüten, Farben und Leben. Für die nordischen Völker war die Sonne segensreich.</p>
<p>Dabei dürfen wir aber auch die Kehrseite nicht vergessen. Weiter im Süden, kann die Hitze der Sonne auch verbrennen und verderben.</p>
<p>Auch die Form der Rune, eigentlich ein Sonnenstrahl, erinnert an die unangenehme Seite: An einen Blitz, in dem sich plötzlich eine große Zerstörungskraft entladen kann.</p>
<p>Wir können Sowilo also nutzen, um unsere Pläne und Aktivitäten kraftvoll voranzutreiben, sollten dabei aber im Hinterkopf behalten, dass ein Zuviel auch nicht gut ist.</p>
<p>Jetzt fehlt Euch vielleicht noch die Verbindung zu unserem Disablôt. Warum haben wir zu diesem Anlaß auch Sowilo gesungen?</p>
<p>Um das stärker werdende Licht zu begrüßen. Auch wenn der Winter im Moment noch sehr kämpft, es schneit und richtig kalt ist: Die Tage sind schon spürbar (und messbar) länger. Achtet einmal darauf! Das Licht nimmt zu, wir befinden uns im hellen Teil des Jahreskreises. Und dazu gehört Sowilo.</p>
<p>Ich wünsche uns allen, dass wir die Kraft und Wärme dieser Rune für positive, segenbringende Projekte verwenden, damit wir im Herbst eine reiche Ernte einfahren.</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
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		<title>Meine Frigg-Ecke</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 15:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich hatte ich das Bild von Frigg in der Küche an die Wand gehängt, habe es mir dann aber doch anders überlegt. Ich würde gerne ab und zu eine Kerze anzünden oder ein Räucherhütchen oder etwas Ähnliches. Also habe ich das Bild in eine freie Ecke auf der Arbeitsfläche gestellt und etwas dekoriert. Der Rahmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hatte ich das Bild von <a title="Artikel Frigg" href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/17/frigg/">Frigg</a> in der Küche an die Wand gehängt, habe es mir dann aber doch anders überlegt. Ich würde gerne ab und zu eine Kerze anzünden oder ein Räucherhütchen oder etwas Ähnliches. Also habe ich das<span id="more-374"></span> Bild in eine freie Ecke auf der Arbeitsfläche gestellt und etwas dekoriert. Der Rahmen hat ein paar Runen eingeritzt bekommen (Fehu, Raido, Isa, Gebo &#8211; Frigg und Uruz, Perthro, Berkana und Algiz). Bisher sieht es so aus:</p>
<div id="attachment_380" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-380" title="Meine Frigg-Ecke" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/02/friggaecke2.jpg" alt="friggaecke2" width="480" height="360" /><p class="wp-caption-text">Meine Frigg-Ecke in der Küche</p></div>
<p>Warum in der Küche? In der Küche steht der Herd!</p>
<p>Früher hat die Sippe sich um das Herdfeuer versammelt. Wir versammeln uns auch jeden Morgen dort – zum Frühstück <img src='http://www.heidenkinder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Außerdem ist das eindeutig mein Wirkungsbereich, von dem ausgehend ich mit Friggs Hilfe Ordnung in die ganze Wohnung bringen möchte. Meine Ecke ist also kein Altar und keine <a title="Artikel Die heilige Mitte" href="http://www.heidenkinder.de/2009/01/26/die-heilige-mitte/">Heilige Mitte</a>, sondern eine kleine Gedächtnisstütze, dass ich meine Aufgabe nicht alleine bewältigen muß.</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
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