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	<title>Heidenkinder.de &#187; Germanen</title>
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	<description>Die Seiten für kleine und große Heidenkinder</description>
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		<title>Hoffnung?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 08:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Wölfchens Grundschule erfahren die Kinder etwas über germanische Götter, wenn auch nur im Zusammenhang mit den Wochentagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Eine Woche hat sieben Tage.<br />
Alle Tage der Woche haben einen Namen:<br />
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag.<br />
Doch woher haben die Wochentage ihre Namen?<span id="more-1721"></span><br />
Einige Namen stammen von den Germanen.<br />
Sie haben vor langer Zeit in Nord- und Mitteleuropa gelebt.<br />
Die Germanen haben an viele Götter geglaubt.<br />
Den Donnerstag haben sie nach ihrem Donnergott Donar benannt.<br />
Der Freitag hat seinen Namen von der Göttin Freya.<br />
Bei den Germanen war Freya die Göttin der Liebe.“</p></blockquote>
<p>Das ist ein Auszug aus „Lies mal 4“, Teil einer Heftchenreihe, die aktuell an Wölfchens Schule Anwendung findet. Es geht um Textverständnis. Die Kinder müssen einen Text lesen und dann dazu Handlungen ausführen (malen) oder Aussagen beurteilen.</p>
<p>Ich war doch einigermaßen überrascht, als Wölfchen mir von dem o.g. Text erzählte und habe mir das Heft von der Lehrerin geben lassen (Wölfchen darf es nicht bearbeiten, zu leicht für ihn).</p>
<p>Ich nehme diesen Text einfach als Zeichen der Hoffnung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und als Ausgleich dafür, dass Wölfchen von der Schule für ein Lernprogramm das Passwort „Aberglauben“ zugeteilt bekommen hat …</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
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		<title>Museumsdorf Düppel</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 06:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausflüge]]></category>
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		<description><![CDATA[Das vergangene Wochenende haben wir im Museumsdorf Düppel verbracht. Ursprünglich wollten wir nur Sonntag dort sein, aber dann sind wir am Montag noch mal dort gewesen, weil es uns so gut gefallen hat und ich am Sonntag einiges, was mich interessiert, nicht mitbekommen hatte. Aber von Anfang an: Das Museumsdorf Düppel zeigt ein mittelalterliches Dorf, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das vergangene Wochenende haben wir im Museumsdorf Düppel verbracht. Ursprünglich wollten wir nur Sonntag dort sein, aber dann sind wir am Montag noch mal dort gewesen, <span id="more-1003"></span>weil es uns so gut gefallen hat und ich am Sonntag einiges, was mich interessiert, nicht mitbekommen hatte.</p>
<p>Aber von Anfang an: Das <a title="Homepage des Museumsdorf Düppel" href="http://www.dueppel.de/" target="_blank">Museumsdorf Düppel</a> zeigt ein mittelalterliches Dorf, wie es vor 800 Jahren tatsächlich ausgesehen haben könnte.</p>
<p>An diesem Wochenende erfüllten nicht nur Mitglieder des Museums, sondern auch der Gruppen <a title="IG Wolf e.V." href="http://www.igwolf.net/" target="_blank">IG Wolf </a>und <a title="Marca Brandenburgensis" href="http://www.brandenburg1260.de/" target="_blank">Marca Brandenburgensis </a>das Dorf mit Leben. Sie zeigten mitteralterliches Alltagsleben mit diversen Handwerks- und Handarbeitstechniken wie Messermacherei, Töpferei, Schmiede, Lederer, Färberei, Spinnen mit der Handspindel, Brettchenweben und Nadelbinden.</p>
<p>In Extra-Vorführungen konnten die Besucher mittelalterliche Musik genießen oder sich ein Bild von der Kleidung im 12. Jhd. machen. In einer „Modenschau“ wurden Frauen mit unterschiedlichem sozialem Status standesgemäß bekleidet.</p>
<div id="attachment_1010" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1010" title="Modenschau-Unterwaesche" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/06/unterwaesche.jpg" alt="Die &quot;Models&quot; in Unterwäsche - links die Adlige, rechts eine Bauersfrau, die Moderatorin in der Mitte" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Die &quot;Models&quot; in Unterwäsche - links die Adlige, rechts eine Bauersfrau, die Moderatorin in der Mitte</p></div>
<div id="attachment_1008" class="wp-caption aligncenter" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1008" title="Modenschau-Kleid" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/06/kleid.jpg" alt="Die Adlige fast komplett bekleidet" width="240" height="320" /><p class="wp-caption-text">Die Adlige fast komplett bekleidet</p></div>
<div id="attachment_1004" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-1004" title="Modenschau-Baeuerin" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/06/baeuerin.jpg" alt="Die Bäuerin fast komplett bekleidet" width="300" height="400" /><p class="wp-caption-text">Die Bäuerin fast komplett bekleidet</p></div>
<p>Besonders interessant fand ich die Darstellung einer Schwertleite durch die IG Wolf, die neben wirklich sehr authentischer Gewandung auch auf eine kurzweilige Art viel Wissenswertes rund um Schwertleite und Ritterschlag vermittelte. Z.B. war es nett zu sehen, wie der Fürst zu Füßen des jungen Mannes kniete, um ihm die rechte Spore anzulegen. Damit sollte deutlich gemacht werden, daß sich der Anwärter &#8220;die Sporen verdient hatte&#8221;.</p>
<div id="attachment_1009" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1009" title="Schwertleite-Sporenverleihung" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/06/sporen.jpg" alt="Der Fürst legt dem künftigen Ritter den rechten Sporen an" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Der Fürst legt dem künftigen Ritter den rechten Sporen an</p></div>
<p>Die Schwertleite hat ihre Wurzeln nämlich bei den Germanen der Völkerwanderungszeit &#8230; da natürlich ohne Priester und lateinische Segnungsformeln <img src='http://www.heidenkinder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es gab frisch gebackenes Brot und für die Kinder „Hexenbrause“ – ein geheimnisvoll blubberndes Getränk mit allerlei Getier und sogar eine besondere Vorführung für Kinder, bei der sie auch die Schafe füttern konnten. Besonders der schwarze Widder Carlos war der Liebling aller.</p>
<div id="attachment_1006" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1006" title="carlos" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/06/carlos.jpg" alt="Wölfchen füttert Carlos" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Wölfchen füttert Carlos</p></div>
<p>Ein Extra-Bonbon ist die Teerschwelerei. Auf dem Gelände hat man bei Ausgrabungen eine alte Teerschwele gefunden. Dort wird jetzt gezeigt, wie früher Teer gewonnen wurde. Der Teer, der hier gemeint ist, wird aus Birkenrinde oder Kiefernholz gewonnen und hat nichts mit dem zu tun, was wir heute auf unseren Straßen finden. Im Gegenteil, er wurde sogar für Heilzwecke genutzt. Vielleicht kennen Eure Eltern oder Großeltern noch die alte „Zugsalbe“ &#8211; die enthielt solchen Teer!</p>
<p>Alle Darstellenden waren extrem freundlich, hilfsbereit und offen für alle Fragen, die geduldig beantwortet wurden. Wovon ich besonders profitierte (siehe Artikel <a title="Artikel Nadelbinden" href="http://www.heidenkinder.de/2009/06/02/nadelbinden/" target="_blank">„Nadelbinden“</a> ) .</p>
<div id="attachment_1005" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-1005" title="Mitglied der IG Wolf" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/06/blaueskleid.jpg" alt="Ein Mitglied der IG Wolf erläutert mittelalterliches Essen" width="300" height="400" /><p class="wp-caption-text">Ein Mitglied der IG Wolf erläutert mittelalterliches Essen</p></div>
<p>Wir genossen also einen wunderschönen Sonntag in einer herrlichen Umgebung, lernten eine Menge und sprachen mit vielen netten Leuten.</p>
<p>Wir hatten die Gelegenheit genutzt und den Jungen, mit dem Wölfchen vor zwei Monaten so schön beim Brunch gespielt hatte, mit seiner Mutter mitzunehmen. So hat es gleich noch mehr Spaß gemacht. Die Jungs haben sich ausgetobt und unsere Große hatte mal ihre Ruhe vor dem wilden Bengel.</p>
<div id="attachment_1007" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1007" title="haus" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/06/haus.jpg" alt="Ein rekonstruiertes Haus im Museumsdorf" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Ein rekonstruiertes Haus im Museumsdorf</p></div>
<p>Es hatte uns so gut gefallen, dass wir am Montag gleich noch einmal hinfuhren. Wölfchen fand das Klasse – mehr Hexenbrause. Wir Großen konnten den Messermacher noch ein bisschen „ausquetschen“. Beispielsweise zeigte er uns, wie man mit einem Knochen die Oberfläche von Holz wunderbar glatt und fein bekommt.</p>
<p>Diesmal blieben wir aber nicht so lange, denn zu Hause wartete doch noch ein wenig Arbeit. Außerdem wollte ich Nadelbinden und Euch darüber schreiben!</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
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		<title>Nadelbinden</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 06:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während meiner Suche nach „meiner“ Religion habe ich so nebenher einige Interessante Dinge gelernt. Ich wußte, dass ich irgendwie zu den „alten Völkern“ gehöre, also Kelten, Germanen u.ä.. Auch wenn ich eine ganze Weile keine Ahnung hatte, wo genau denn mein „zu Hause“ in dieser Hinsicht ist. Und so sammelte ich halt alle möglichen Informationen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während meiner Suche nach „meiner“ Religion habe ich so nebenher einige Interessante Dinge gelernt. Ich wußte, dass ich irgendwie zu den „alten Völkern“ gehöre, also Kelten, Germanen u.ä.. Auch wenn ich eine ganze Weile keine Ahnung hatte, wo genau denn mein „zu Hause“ in dieser Hinsicht ist. <span id="more-999"></span>Und so sammelte ich halt alle möglichen Informationen, die ich bekommen konnte. Besonders interessierten (und interessieren mich noch immer) alte Handarbeiten. Es gibt da ein sehr breites Spektrum aber aus Zeitmangel kann ich leider viel weniger machen, als ich gerne möchte, aber in ein paar Techniken habe ich wenigstens mal hineingeschnuppert. Da ist vor allem das Brettchenweben, das ich unbedingt lernen wollte. Das ist aber ein anderes Thema.</p>
<p>Einige Zeit wollte ich nichts Neues dazu nehmen, weil ich einfach zu wenig Zeit hatte und mich nicht verzetteln wollte.</p>
<p>Aber wenigstens das Nadelbinden wollte ich lernen, weil man das wunderbar abends so „nebenher“ machen kann.</p>
<p>Nadelbinden ist eine sehr alte Handarbeitstechnik, die ältesten Funde sind aus dem Mesolithikum, also zwischen 5000 und 10.000 Jahre alt! Bis ins hohe Mittelalter fertigten unsere Vorfahren Socken, Handschuhe, Beinlinge, Kappen oder Milchsiebe in dieser Technik.</p>
<p>Ok, was ist das nun für eine Technik? Ich beschreiben sie gerne als ein Zwischending zwischen Nähen und Häkeln. Sie wird nämlich mit einer Art dicker, stumpfer Nähnadel aus Holz, Knochen, Horn oder Bronze ausgeführt. Dabei ähnelt das Maschenbild einer Häkelarbeit.</p>
<p>Man arbeitet nicht fortlaufend vom Knäuel, sondern mit einem längerem Stück Faden. Achtung, Verknotunsgefahr. Als textiler Werkstoff fand meistens Schafswolle Verwendung, aber auch Baumbast, Leinen oder Seide. Sogar Haare von Kuhschwänzen oder Pferdeschweifen wurden benutzt. Letzter z.B. um ein Milchsieb zu nadeln.</p>
<p>Die meisten Werkstücke werden in Runden gefertigt, nur in Ausnahmen in Reihen. Aber für Kappen und Socken sind Runden auch prima geeignet.</p>
<p>Zurück zu mir. Ich habe also irgendwann das Nadelbinden gelernt und fleißig einige Beutelchen genadelt. Durch meinen Umzug und das damit verbundene Chaos bleibe die Wolle längere Zeit liegen. Und ich hatte vergessen, wie es ging. Besonders geärgert hat mich das auf dem Thing, wo einer unserer Niederländischen Gäste genadelt hat – und ich hätte so gerne mitgemacht!</p>
<p>Aber am Wochenende kam meine Chance und ich habe sie genutzt. Im <a title="Museumsdorf Düppel" href="http://www.dueppel.de/" target="_blank">Museumsdorf Düppel</a>, das wir am Wochenende besucht haben (Bericht folgt!) gehören nadelgebundene Stücke zum Alltag. Im Museumsladen gibt es (neben Brettchen fürs Brettchenweben) auch Nadeln und fertige Mützen und Socken. Und eine Kurzanleitung, die ich mir sofort gekauft habe.</p>
<p>Noch besser war, dass eine Frau im Lager mit genau der Technik genadelt hat, die ich gelernt habe. Netterweise durfte ich ihr über die Schulter sehen und mir fiel wieder ein, wie es geht. Zusätzlich hat sie mir eine Internetseite genannt, auf der ich aussagekräftige Bilder finden würde. Genauso war es und abends konnte ich nicht schnell genug Nadel Und Wolle hervorkramen und wieder anfangen zu nadeln. Und es geht wieder!</p>
<p>Darüber freue ich mich so sehr, dass ich Euch einfach davon erzählen musste. Es macht mir nämlich Spaß, etwas mit meinen Händen zu schaffen. Jetzt werde ich mal ein Täschchen machen. Das Ergebnis werde ich Euch zeigen – egal, wie es geworden ist! Versprochen!</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
<p>PS: Mehr Infos und sehr verständliche Anleitungen mit aussagekräftigen Photos gibt es auf <a title="Bernhard's NAdelbinden-Seite" href="http://home.arcor.de/nadelbinden/index-de.htm" target="_blank">Bernhard´s Nadelbinden-Seite</a></p>
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		<title>Der Brunnen &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 06:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus einer einzelnen dicken grauen Wolke, die sich über den ganzen Himmel erstreckte, prasselte der Regen auf die Sonnenschirme des Eiscafés, unter denen sich die Leute schutzsuchend drängten. Thor donnerte mit Getöse über den Himmel, dass es krachte und Blitze die trübe Regenwand erhellten. Jens war weit von den schützenden Schirmen entfernt, aber nach Eis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einer einzelnen dicken grauen Wolke, die sich über den ganzen Himmel erstreckte, prasselte der Regen auf die Sonnenschirme des Eiscafés, unter denen sich die Leute schutzsuchend drängten.</p>
<p>Thor donnerte <span id="more-929"></span>mit Getöse über den Himmel, dass es krachte und Blitze die trübe Regenwand erhellten.</p>
<p>Jens war weit von den schützenden Schirmen entfernt, aber nach Eis stand ihm im Moment sowieso nicht der Sinn. Bisher hatten die alten Bäume des Waldes ihn etwas beschirmt, aber jetzt trat er hinaus in das freie Gelände. Er zog sich die Kapuze tiefer ins Gesicht und vergrub seine Hände tief in den Taschen seiner Jacke. Der Regen bildete einen Schleier, der alles rundherum nur schemenhaft durchschimmern ließ.</p>
<p>Vor ihm erstreckte sich eine weite Wiese, die rundherum von Wäldern umschlossen war.</p>
<p>Etwa in der Mitte der Wiese trat Jens durch den Schleier hindurch. Das bedeutet, er hatte das Gefühl, durch diese Wasserwand zu gehen. Dahinter regnete es nicht mehr so sehr, es blieb aber alles grau in grau und Nebelschwaden wabberten am gerade noch erkennbaren Waldrand. Auch erschien es Jens jetzt stiller, aber das konnte auch am nachlassenden Regen liegen, der bald sogar ganz aufhörte.</p>
<p>Jens schob sich die Kapuze vom Kopf und sah sich um. War das da eine Person mit wehendem Umhang? Oder nur ein Nebelschwaden? Jens kniff die Augen zusammen, aber er konnte es nicht genau erkennen. Eine kühle Windboe streifte ihn, so dass eine Gänsehaut sein Rückgrat entlangkroch.</p>
<p>Jens ging weiter auf den Waldrand vor ihm zu. Als er ihn erreichte, blieb er kurz stehen, um sich umzusehen. Doch er konnte nicht weit gucken, so dicht war hinter ihm der Nebel geworden. Wieder streifte ihn etwas, diesmal fester, wie ein wollener Umhang ….</p>
<p>Jens fürchtete sich nicht. Seit er Heide geworden war, war er sehr oft alleine im Wald gewesen. Er hatte dort einen Ort gefunden, wo er ungestört seine Rituale abhalten konnte. Er hätte die Feste und so lieber in der Gemeinschaft gefeiert, aber seine Eltern waren völlig dagegen. Sie waren nicht mal bereit, ihm zuzuhören. Kamen mit irgendwelchen Vorurteilen und wollten ihm nicht zuhören. Sie redeten immer über Politik, den letzten Weltkrieg und darüber, was die Nachbarn denken würden, wenn er mit seinem Thorshammer um den Hals rumlief. Kurz, sie waren entsetzt.</p>
<p>Jens lies sich aber nicht beirren. Über das Internet stand er mit seinen Heidenfreunden in Kontakt und einmal konnte er heimlich ein Treffen besuchen. Aber heimlich war blöd und lügen erst recht! Schließlich gehörte Wahrheit zu den neun edlen Tugenden. Na und seinen Hammer trug er eben unter dem T-Shirt.</p>
<p>Er bemühte sich, seinen Eltern zu beweisen, dass sie Unrecht hatten. Daß es NICHT nur eine neue Spinnerei war, die er sowieso bald wieder aufgeben würde. Merkten sie denn nicht, wie er sich verändert hatte?</p>
<p>Er traf sich nicht mehr mit seinen alten Kumpeln. Obwohl Erik aus der Clique ihn eigentlich auf das Heidentum gebracht hatte. Irgendwann hatte er so ein uraltes Buch mitgebracht, über die Helden der Germanen. Irgendwie hatte Jens das fasziniert, er hatte weitergesucht und schließlich war er bei diesem Verein gelandet, im Internet. Da hatte er das Gefühl, angekommen zu sein. Und das Treffen, das er besuchten konnte, hatte ihn voll bestätigt.</p>
<p>Wahrscheinlich warteten seine Eltern nur darauf, dass er in seine alten Gewohnheiten zurückfiel. Lügen, stehlen, naja und noch ein paar unschöne Dinge. Aber Jens wollte sich nicht provozieren lassen. Diesmal nicht!</p>
<p>Er wollte diesmal mit dem Verstand kämpfen, mit Weisheit. Schließlich war Odin sein Fultrui. Und wo findet man Weisheit? In Mimirs Brunnen. Genau dahin war Jens unterwegs. Allerdings glaubte er selber nicht so richtig an seinen Erfolg. Wenigstens hatte er es versucht.</p>
<p>Während Jens so seinen Gedanken nachhing, war er ein ganzes Stück tiefer in den Wald gelaufen. Es sah so aus, als würde es etwas heller und richtig, nach einem kurzen Wegstück öffnete sich der Wald auf eine Lichtung. In deren Mitte stand ein Baum. Was für ein Baum wusste Jens nicht, Botanik war nicht seine Stärke. Jedenfalls war er wohl mächtig alt, denn sein Stamm hatte einen ziemlichen Durchmesser. Instinktiv war Jens klar, dass er zu diesem Baum musste. Langsam umrundete er ihn, beeindruckt von den Ausmaßen. Als er halb herum war, erkannte er eine Spalte im Stamm. Eine große Spalte, groß genug für Jens. Jetzt begann sein Herz doch, schneller zu klopfen. Er zwängte sich in den Stamm und fand sich am oberen Ende einer Treppe wieder.</p>
<p>Vorsichtig tastete er sich Stufe um Stufe nach unten. Es war nicht ganz dunkel, obwohl keine Lichtquelle zu finden war. Jens hatte das Gefühl, der Abstieg würde kein Ende nehmen. Inzwischen war ihm sogar kalt. Um ihn herum war Erde. Braune, feuchte Erde, durchzogen von Wurzeln. Dicke Wurzeln, dünne Wurzeln, ganz feine Wurzeln.</p>
<p>Aber dann kam er doch unten an. Die Treppe endete in einer Art Höhle, die von Wurzeln durchzogen wurde. Eine ganz besonders dicke Wurzel lief am hinteren Ende der Höhle entlang und verschwand im Dunkeln. Jens folgte dieser Wurzel. Denn er wusste, Mimirs Brunnen lag unter der Wurzel Yggdrasils, die zu den Reifriesen wächst. Und so war es.</p>
<p>Nachdem Jens der Wurzel durch einen Gang gefolgt war, erreichte er einen Brunnen. Jetzt war es mit seiner Ruhe vorbei. Sein Herz schlug wie wild und ihm wurde schwindelig. Er hatte es geschafft. Er hatte Mimirs Brunnen gefunden. Für ihn bedeutete das auch, dass die Götter ihn für würdig hielten, mit ihnen zu gehen. Sonst hätten sie ihm kaum erlaubt, hierher zu kommen.</p>
<p>Jens schluckt, während er sich vorsichtig dem Brunnen näherte. Auf seinem Rand lag wie erwartet das Horn, Gjallarhorn, mit dem Mimir jeden Morgen seinen Trunk aus dem Brunnen geschöpft hatte.</p>
<p>Auf einmal fragte sich Jens, was er hier zu finden hoffte. Mimir war nicht mehr hier. Die Wanen hatten ihn getötet. Damals, als die Asen und Wanen nach dem großen Krieg Geiseln ausgetauscht hatten. Mimir war zusammen mit Hönir zu den Wanen geschickt worden, im Austausch mit Njörd und Freyr, die zu den Asen kamen. Die Wanen fühlten sich betrogen, als sie merkten, dass Hönir ohne Mimir keine Entscheidungen traf, obwohl er ihnen von den Asen als Führer angepriesen worden war. Mimirs Kopf hatten sie zu Odin gebracht, der ihn mit Kräutern und Zaubern am Leben erhielt, so dass er sich weiterhin Rat holen konnte.</p>
<p>Aber wie konnte Jens hier Rat finden?</p>
<p>„Allvaters Auge“, fiel ihm ein. Das Auge, das Odin opfern musste, um aus dem Brunnen der Weisheit trinken zu dürfen. Jens legte die Hände auf den Rand des Brunnens und wagte es langsam, hineinzusehen. Weil er vor Aufregung so heftig atmete, kräuselte sich die Oberfläche und Jens sah gar nichts. Enttäuscht hob er den Kopf und versucht, sich zu beruhigen. Da begegnete sein Blick dem eines Einäugigen, der ihm gegenüber am Brunnenrand stand. Mit Hut und Umhang und einem spöttischen Lächeln um die Lippen.</p>
<p>Teil 2 folgt!</p>
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		<title>Die Linde</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 19:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Artikel über unseren Ausflug zur Osterquelle hat mich angeregt, noch etwas über die Linde zu schreiben. Die Linde war schon für die Germanen ein wichtiger Baum. Noch heute gehen in Deutschland sehr viele Ortsnamen auf diesen Baum zurück. In vielen Dörfern findet man heute noch alte Dorflinden, unter denen Gericht gehalten wurde (Gerichtslinden), was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel über unseren Ausflug zur <a title="Artikel Osterquelle" href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/28/osterquelle/" target="_blank">Osterquelle</a> hat mich angeregt, noch etwas über die Linde zu schreiben.</p>
<p>Die Linde war schon für die Germanen ein wichtiger Baum. Noch heute gehen in Deutschland sehr viele Ortsnamen auf diesen Baum zurück. In vielen Dörfern findet man heute noch alte Dorflinden, unter denen Gericht gehalten wurde (Gerichtslinden), was sehr an ein Thing erinnert.<span id="more-545"></span> Man traf sich dort aber auch zum Feiern und Tanzen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 298px"><a title="Infos über Stefan Wernlis Foto Linde von Linn" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/71/Linde_von_linn.jpg/800px-Linde_von_linn.jpg" target="_blank"><img title="Linde von Linn (Schweiz) von Stefan Wernli" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/71/Linde_von_linn.jpg/800px-Linde_von_linn.jpg" alt="Linde von Linn (Schweiz)" width="288" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Linde von Linn (Schweiz)</p></div>
<p>Die Linde ist in ganz Europa verbreitet, bis auf 1000 Metern Höhe in den Nordalpen. Die Blätter sind herzförmig, ihre Blüten hängen in Rispen, die mit einem Tragblatt verwachsen sind und duften besonders abends sehr intensiv.</p>
<p>Lindenholz ist relativ weich und nicht besonders witterungesbeständig. Deshalb wurden daraus hauptsächlich Gegenstände für den Gebrauch im Haus hergestellt, Teller und Löffel zum Beispiel.</p>
<p>Bis zur Einführung von Hanf und Leinen wurde der Lindenbast zur Herstellung von Kleidung, Taschen, Seilen u.ä. verwendet. Er wurde im Mai aus der Rinde junger Lindenbäume gewonnen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 298px"><img title="Lindenblüten" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6b/Lindenbl%C3%BCten.jpg/800px-Lindenbl%C3%BCten.jpg" alt="Lindenblüten" width="288" height="203" /><p class="wp-caption-text">Lindenblüten</p></div>
<p>Aus Lindenblüten mischt man gerne einen schweißtreibenden, krampflösenden Tee, der bei Erkältungen Erleichterung verschaffen kann.</p>
<p>Obwohl es nicht eindeutig belegt ist, sind viele der Meinung, die Linde wäre der <a title="Artikel Frigg" href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/17/frigg/" target="_blank">Frigg</a> oder der Freyja heilig.<br />
Jedenfalls spielt ein Lindenblatt eine entscheidende Rolle im Nibelungenlied!</p>
<p>Schaut Euch in der nächsten Zeit doch mal nach Linden um. Sie werden heute gerne als Park- oder Allebäume gepflanzt. Ihr erkennt sie an den hängenden Fruchtständen mit dem Tragblatt.</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
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		<title>„Das will ich wissen: Germanen“</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 14:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Germanen]]></category>
		<category><![CDATA[Arena-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Das will ich wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Erstleser]]></category>
		<category><![CDATA[Mythologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die letzte Woche hatte mein Wölfchen Ferien und wir haben die Zeit u.a. dazu genutzt, uns in der öffentlichen Bücherei herumzutreiben. Dort habe ich natürlich einige interessante Kinderbücher über Wikinger und Germanen entdeckt, die ich Euch selbstverständlich nicht vorenthalte. Anfangen möchte ich mit dem Buch &#8220;Germanen&#8221; aus der &#8220;Das will ich wissen&#8220;-Reihe des Arena Verlags. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte Woche hatte mein Wölfchen Ferien und wir haben die Zeit u.a. dazu genutzt, uns in der öffentlichen Bücherei herumzutreiben.</p>
<p>Dort habe ich natürlich einige interessante Kinderbücher über Wikinger und Germanen entdeckt, die ich Euch selbstverständlich nicht vorenthalte.<span id="more-212"></span></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3401060422?ie=UTF8&amp;tag=heidenkinder-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3401060422"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51gaRSS5NzL._SL500_AA240_.jpg" alt="Verkleinertes Titelbild von Das will ich wissen. Germanen bei Amazon" width="240" height="240" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=heidenkinder-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3401060422" border="0" alt="" width="1" height="1" /><p class="wp-caption-text">Verkleinertes Titelbild von &quot;Das will ich wissen. Germanen&quot;</p></div>
<p>Anfangen möchte ich mit dem Buch &#8220;<strong><a title="Das will ich wissen. Germanen bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3401060422?ie=UTF8&amp;tag=heidenkinder-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3401060422" target="_blank">Germanen</a></strong><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=heidenkinder-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3401060422" border="0" alt="" width="1" height="1" />&#8221; aus der &#8220;<strong><a title="Das will ich wissen bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=https%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D0%26ref%255F%3Dnb%255Fss%255F%26y%3D0%26field-keywords%3Ddas%2520will%2520ich%2520wissen%2520arena%26url%3Dsearch-alias%253Daps&amp;site-redirect=de&amp;tag=heidenkinder-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454" target="_blank">Das will ich wissen</a></strong>&#8220;-Reihe des <a title="Homepage von arena-verlag.de" href="http://www.arena-verlag.de" target="_blank">Arena</a> Verlags. Der Untertitel der Reihe lautet „Sachgeschichten für Erstleser“ und sie wird diesem Anspruch meiner Meinung nach auch gerecht.</p>
<p>Die Schrift ist gut lesbar, die Sätze und Abschnitte kurz. Die Bilder fangen sehr gut die Atmosphäre der dargestellten Szenen ein.</p>
<p>Das Buch bietet einiges an Sachinformationen über unsere Vorfahren, kindgerecht aufgearbeitet.</p>
<p>Dabei wird eine Vielzahl von Themen behandelt: Aussehen der Germanen, Alltagsleben, Häuser und Dörfer, Landleben und Handwerk und noch einiges mehr. Auch Kriege, das Verhältnis zu den Römern und die Völkerwanderung werden nicht ausgespart. Der germanischen Mythologie sind sogar vier Seiten gewidmet, auf denen auch der Bezug zwischen Götternamen und Wochentagsnamen erwähnt wird.</p>
<p>Alles mit den aussagekräftigen Bildern unterlegt, die detailgetreu und realistisch, aber nicht überladen sind.</p>
<p>Ich finde dieses Buch absolut empfehlenswert. Wahrscheinlich lohnt es sich, auch einmal die anderen Titel dieser Reihe anzuschauen. Z.B. &#8220;<strong><a title="Das will ich wissen. Die Wikinger bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3401062840?ie=UTF8&amp;tag=heidenkinder-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3401062840" target="_blank">Die Wikinger</a></strong><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=heidenkinder-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3401062840" border="0" alt="" width="1" height="1" />&#8220;. Wenn ich das getan habe, seid Ihr die Ersten, die davon erfahren ….</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild<script src="http://www.assoc-amazon.de/s/link-enhancer?tag=heidenkinder-21&amp;o=3" type="text/javascript"></script><noscript>&amp;amp;amp;lt;br /&amp;amp;amp;gt;     &amp;amp;amp;lt;img src=&#8221;http://www.assoc-amazon.de/s/noscript?tag=heidenkinder-21&#8243; mce_src=&#8221;http://www.assoc-amazon.de/s/noscript?tag=heidenkinder-21&#8243; alt=&#8221;" /&amp;amp;amp;gt;&amp;amp;amp;lt;br /&amp;amp;amp;gt; </noscript></p>
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