<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Heidenkinder.de &#187; Odin</title>
	<atom:link href="http://www.heidenkinder.de/tag/odin/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.heidenkinder.de</link>
	<description>Die Seiten für kleine und große Heidenkinder</description>
	<lastBuildDate>Fri, 13 Aug 2010 06:25:49 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Heidenkinder-Ferien-Workshop Tag 3</title>
		<link>http://www.heidenkinder.de/2010/08/01/heidenkinder-ferien-workshop-tag-3/</link>
		<comments>http://www.heidenkinder.de/2010/08/01/heidenkinder-ferien-workshop-tag-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 13:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feste]]></category>
		<category><![CDATA[Pumpans Herd]]></category>
		<category><![CDATA[Ritual]]></category>
		<category><![CDATA[Was wir so treiben]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Bannock]]></category>
		<category><![CDATA[Blot]]></category>
		<category><![CDATA[Freyja]]></category>
		<category><![CDATA[Freyr]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderzimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Odin]]></category>
		<category><![CDATA[Runenlied]]></category>
		<category><![CDATA[Runentanz]]></category>
		<category><![CDATA[Thor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.heidenkinder.de/?p=1580</guid>
		<description><![CDATA[Wulfhild berichtet vom dritten und letzten Tag des Heidenkinder-Ferien-Workshops mit dem Abschlussritual der Heidenkinder mit Bannock als Opferbrot.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich stand gestern ja nicht mehr viel auf dem Programm: Runenlied und -tanz üben und den Begang vorbereiten. Doch wir mussten tatsächlich gut dran bleiben, um alles zu schaffen.</p>
<p>Nach dem Frühstück machten wir uns erst einmal auf dem Boden des Kinderzimmers breit und sahen uns den Ablauf so eines Blôts genauer an. Wir vergleichen ihn mit einem „normalen“ Fest bei uns zu Hause und schon war der Ablauf viel klarer.</p>
<p>Jedes der Kinder wusste schon ganz genau<span id="more-1580"></span>, welche Aufgabe es übernehmen wollte, so dass wir uns bald daran machen konnten, die einzelnen Teile zu formulieren.</p>
<div id="attachment_1593" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a title="Für größeres Ritualplanung im Kinderzimmer anklicken" href="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2010/08/ritualplanung-im-kinderzimmer.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1593 " title="Für größeres Ritualplanung im Kinderzimmer anklicken" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2010/08/ritualplanung-im-kinderzimmer-150x150.jpg" alt="Ritualplanung im Kinderzimmer" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ritualplanung im Kinderzimmer</p></div>
<p>Unsere Große wollte gerne Freyr und Freyja anrufen und Wölfchen Odin und Thor. Die Texte dazu schrieben sie selber.</p>
<p>Wölfchen war es am wichtigsten, dass er Feuerwart sein durfte.</p>
<p>Nachdem wir alles zusammengestellt hatten, brachten wir es noch in die richtige Reihenfolge, dann brauchten wir dringend eine Stärkung. Originellerweise hatten die Kinder sich für den letzten Tag Spaghetti Bolognese gewünscht. Auch die haben sie so gut wie alleine zubereitet. Allerdings einfach auf unserem Herd.</p>
<p>Satt kehrten wir nach dem Essen wieder in die Küche zurück, denn wir brauchten ja noch Opferbrot! Passenderweise einen Bannock, das Brot der Waldläufer <img src='http://www.heidenkinder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wir buken ihn draußen, allerdings über einem Spiritusfeuer, um Holz für das Blôt aufzusparen.</p>
<p>Dann blieb nur noch, die Runenstellungen noch einmal zu üben und auf die Anderen zu warten.</p>
<p>Irgendwann waren wir dann auch alle versammelt und hielten den Begang in unserem Garten ab. Wölfchen betreute das Feuer ganz prima und die Große hielt eine kleine feine Reda.</p>
<p>Das Runagaldar mit Runenlied und Tanz war vielleicht der Höhepunkt des Begangs. Die Kinder waren mit so viel Begeisterung dabei &#8230; es war einfach schön!</p>
<p>Ich durfte Thor um die Weihe der Runensteine bitten und ich bin ganz sicher, er hat eine Extra-Portion Kraft hineingelegt.</p>
<div id="attachment_1596" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a target="_blank" title="Für größeres Der Altar beim Blot der Kinder anklicken" href="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2010/08/der-altar-beim-blot-der-kinder.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1596 " title="Für größeres Der Altar beim Blot der Kinder anklicken" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2010/08/der-altar-beim-blot-der-kinder-150x150.jpg" alt="Der Altar beim Blot der Kinder" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der Altar beim Blot der Kinder</p></div>
<p>Zum Bluostrar war das große Herdhorn ausnahmsweise das Kinderhorn. Die beiden hatten sich diese Besonderheit wirklich verdient.</p>
<p>Nach dem Ûzlâz blieben wir noch kurz zusammen, aber da es doch schon relativ spät war, mussten die meisten bald los.</p>
<p>Ich jedenfalls bin sehr dankbar für die Tage des Heidenkinder-Workshops. Ich habe viel gelernt und bin sicher, die Kinder haben einen großen Schritt auf ihrem Heiden-Weg gemacht.</p>
<p>Ich danke allen, die zum Gelingen beigetragen haben!</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.heidenkinder.de/2010/08/01/heidenkinder-ferien-workshop-tag-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nerthus</title>
		<link>http://www.heidenkinder.de/2009/05/31/nerthus/</link>
		<comments>http://www.heidenkinder.de/2009/05/31/nerthus/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 May 2009 06:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Götter und Göttinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Berkana]]></category>
		<category><![CDATA[Edda]]></category>
		<category><![CDATA[Erdmutter]]></category>
		<category><![CDATA[Frühjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Frigg]]></category>
		<category><![CDATA[Göttin]]></category>
		<category><![CDATA[Jörd]]></category>
		<category><![CDATA[Lavendel]]></category>
		<category><![CDATA[Nerthus]]></category>
		<category><![CDATA[Odin]]></category>
		<category><![CDATA[Petersilie]]></category>
		<category><![CDATA[Priester]]></category>
		<category><![CDATA[Rosmarin]]></category>
		<category><![CDATA[Tacitus]]></category>
		<category><![CDATA[Thor]]></category>
		<category><![CDATA[Thymian]]></category>
		<category><![CDATA[Uruz]]></category>
		<category><![CDATA[Wagen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.heidenkinder.de/?p=953</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; die Erdmutter. Im Norden nannte man sie Jörd oder Fjörgyn.
Über Nerthus berichtet Tacitus in seiner „Germania&#8221;, dass sie von verschiedenen germanischen Stämmen verehrt wurde. Charakteristisch für den Nerthus-Kult war laut Tacitus eine Umfahrt der Göttin in einem Kultwagen im Frühjahr. Dieser Wagen wurde von Kühen gezogen und durfte nur von einem Priester berührt werden.
Jörd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; die Erdmutter. Im Norden nannte man sie Jörd oder Fjörgyn.</p>
<p>Über Nerthus berichtet Tacitus in seiner „Germania&#8221;, dass sie von verschiedenen germanischen Stämmen verehrt wurde. Charakteristisch <span id="more-953"></span>für den Nerthus-Kult war laut Tacitus eine Umfahrt der Göttin in einem Kultwagen im Frühjahr. Dieser Wagen wurde von Kühen gezogen und durfte nur von einem Priester berührt werden.</p>
<p>Jörd kennen wir aus der Edda, als Geliebte Odins und Mutter des Thor. Jörd ist die Tochter der Nacht. Auch Frigg ist ein Kind der Erdmutter.</p>
<p>Sie repräsentiert die nährende, tragende, heilende und fruchtbare Kraft der Erde. Sie hilft uns, nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren und allzu abgehoben zu werden. Wir spüren sie bei der Gartenarbeit, wenn wir mit guter Erde umgehen. Oder wenn wir etwas aus Ton formen.</p>
<p>Von den Runen finde ich Berkana und Uruz passend. Berkana steht ja auch für Fruchtbarkeit und Uruz für machtvolles, materielles (Er)Schaffen.</p>
<p>Es wäre schön, wenn Ihr mal überlegen würdet, wie Ihr diese Göttin ehren könnt. Als Dankeschön, dass sie uns immer trägt und nährt. Denn auch heute haben wir nichts zu essen, wenn auf den Feldern nichts wächst – wir bekommen das nur nicht mehr so unmittelbar mit wie unserer Vorfahren.</p>
<p>Wie wäre es mit einer kleinen Gabe aus Eurem Kräutergarten? Sie freut sich bestimmt über ein Sträußchen aus Thymian, Lavendel, Rosmarin, Petersilie und was Ihr noch so findet.</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.heidenkinder.de/2009/05/31/nerthus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Brunnen &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://www.heidenkinder.de/2009/05/30/der-brunnen-teil-2/</link>
		<comments>http://www.heidenkinder.de/2009/05/30/der-brunnen-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 May 2009 06:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Allvater]]></category>
		<category><![CDATA[Ausdauer]]></category>
		<category><![CDATA[Jens]]></category>
		<category><![CDATA[Mimirs Brunnen]]></category>
		<category><![CDATA[Odin]]></category>
		<category><![CDATA[Tugenden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.heidenkinder.de/?p=934</guid>
		<description><![CDATA[„Allvater“, brachte Jens ehrfürchtig hervor. „Stimmt“, bestätigte sein Gegenüber. „Was suchst Du hier? Das ist eigentlich kein Ort für Menschenkinder.“ Ein wenig ärgerte Jens sich über die Bezeichnung „Kinder“ – schließlich war er schon 17, aber er schluckte seinen Unmut hinunter, es ging um wichtigeres. „Rat! Rat suche ich.“
„Wegen Deiner Eltern?“ Jens war erleichtert, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Allvater“, brachte Jens ehrfürchtig hervor. „Stimmt“, bestätigte sein Gegenüber. „Was suchst Du hier? Das ist eigentlich kein Ort für Menschenkinder.“ <span id="more-934"></span>Ein wenig ärgerte Jens sich über die Bezeichnung „Kinder“ – schließlich war er schon 17, aber er schluckte seinen Unmut hinunter, es ging um wichtigeres. „Rat! Rat suche ich.“</p>
<p>„Wegen Deiner Eltern?“ Jens war erleichtert, dass er offensichtlich nicht so viel erklären musste. Er nickte nur. Zu seinem Entsetzen schüttelte Odin den Kopf. „Du brauchst keinen Rat.“ „Doch“, beteuerte Jens. „Wie soll ich Gemeinschaft leben, wenn sie mich nicht lassen? Sie wollen einfach nicht akzeptieren, dass ich mich verändert habe.“</p>
<p>Der alte Wanderer seufzte. „Wie lange lebst Du denn schon anders?“ „Fast ein Jahr“, rief Jens. „Ok, es hat gedauert, bis ich das kapiert hab, mit den neun Tugenden und so, aber dann habe ich mich wirklich bemüht.“ Diesmal nickte Odin. „Das stimmt, sonst wärst Du auch nicht hier, wenn Deine Absichten nicht aufrichtig wären. Aber ich bleibe dabei, Du brauchst keinen Rat, Du weißt es selber.“ Jens blieb der Mund offen stehen. „Was weiß ich?“ wollte er wissen. Er hatte erwartet, ihm würde hier irgendjemand sagen, was er zu tun hatte, um seine Eltern zu überzeugen. Oder er würde durch einen Schluck aus Mimirs Brunnen die entsprechende Erkenntnis bekommen. Und jetzt so was.</p>
<p>„Du hast mir doch gerade etwas von den neun edlen Tugenden erzählt, oder?“ Wieder nickte Jens. „Mut, Wahrheit, Ehre, Treue, Disziplin, Gastfreundschaft, Fleiß, Selbstständigkeit und Ausdauer“, zählte er stolz auf. Anerkennend zog Odin eine Augenbraue hoch. „Gut! Ich empfehle für den Anfang Disziplin und Ausdauer. Ehre ist sowieso selbstverständlich, oder?!“</p>
<p>Ganz langsam begriff Jens. Er hatte die richtige Entscheidung getroffen, sich von seinen alten Untaten loszusagen. Aber er musste zeigen, dass es Bestand hatte. Ein bisschen enttäuscht war er schon. So einfach sollte das sein? Einfach weitermachen? Noch ein Jahr? Oder zwei? Es dämmerte ihm: Für immer, wenn es seine Entscheidung war, den Weg mit den Göttern zu gehen.</p>
<p>„Kann ich jetzt gehen? Ich habe heute noch eine Verabredung mit meinem alten Freund Mimir.“ Noch ganz in Gedanken nickte Jens und so kam es, dass er sich nicht einmal bei seinem Fultrui bedankte oder sich verabschiedete. Zögernd trat er den Rückweg an, der erstaunlich kurz war. Viel kürzer, als Jens es in Erinnerung hatte.</p>
<p>Es war schon dunkel, als er in die Straße einbog, in der er wohnte. Seine Eltern wollten gerade zu Abend essen. Immer noch grübelnd, setzt Jens sich zu ihnen.</p>
<p>„Du trägst ja immer noch diesen Hammer“, bemerkte sein Vater. Sofort ging Jens innerlich in Verteidigungsstellung, deshalb dauerte es einen Moment, bis ihm auffiel, dass sein Vater zum ersten Mal bei diesem Thema keinen feindlichen Ton angeschlagen hatte. Erstaunt blickte er auf. „Wußtest Du, dass hier in der Nähe ein germanisches Museumsdorf aufgebaut wird?“ Jens schüttelte den Kopf, was war denn hier los?</p>
<p>Jetzt mischte sich seine Mutter ein: „Was Papa sagen möchte ist, dass wir es gut finden, wie Du Dich in den letzten Monaten verändert hast. Wir haben auch ein bisschen im Internet recherchiert und wir haben den Eindruck, Deine positiven Veränderungen haben auch mit Deinen neuen Interessen zu tun.“</p>
<p>„Warum habt ihr mir nicht zugehört? Ich wollte Euch das erklären“, wollte Jens wissen. „Es hat eine Weile gedauert, bis wir bereit waren, Dir wieder zu vertrauen. Dazu mussten wir erst einmal sehen, ob es bei Deiner neuen Einstellung bleibt. Bisher war Ausdauer ja nicht so Deine Stärke.“ Bei dem Wort „Ausdauer“ klang etwas bei Jens an. Das hatte er doch gerade erst gehört. Er nickte. „Ich verstehe.“</p>
<p>Als er später im Bett lag, lief dieser Tag noch einmal vor Jens innerem Auge ab. Er war erleichtert und froh. Im Hinüberdämmern in den Schlaf sah er aus den Augenwinkeln eine Gestalt an seinem Fenster vorbeihuschen. Mit Hut und Umhang. Oder doch nur Nebelschwaden?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.heidenkinder.de/2009/05/30/der-brunnen-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Brunnen &#8211; Teil 1</title>
		<link>http://www.heidenkinder.de/2009/05/28/der-brunnen-teil-1/</link>
		<comments>http://www.heidenkinder.de/2009/05/28/der-brunnen-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 06:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Allvater]]></category>
		<category><![CDATA[Germanen]]></category>
		<category><![CDATA[Heiden]]></category>
		<category><![CDATA[Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Jens]]></category>
		<category><![CDATA[Mmirs Brunnen]]></category>
		<category><![CDATA[Niflheim]]></category>
		<category><![CDATA[Odin]]></category>
		<category><![CDATA[Reifriesen]]></category>
		<category><![CDATA[Riese]]></category>
		<category><![CDATA[Thor]]></category>
		<category><![CDATA[Thorshammer]]></category>
		<category><![CDATA[Yggdrasil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.heidenkinder.de/?p=929</guid>
		<description><![CDATA[Aus einer einzelnen dicken grauen Wolke, die sich über den ganzen Himmel erstreckte, prasselte der Regen auf die Sonnenschirme des Eiscafés, unter denen sich die Leute schutzsuchend drängten.
Thor donnerte mit Getöse über den Himmel, dass es krachte und Blitze die trübe Regenwand erhellten.
Jens war weit von den schützenden Schirmen entfernt, aber nach Eis stand ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einer einzelnen dicken grauen Wolke, die sich über den ganzen Himmel erstreckte, prasselte der Regen auf die Sonnenschirme des Eiscafés, unter denen sich die Leute schutzsuchend drängten.</p>
<p>Thor donnerte <span id="more-929"></span>mit Getöse über den Himmel, dass es krachte und Blitze die trübe Regenwand erhellten.</p>
<p>Jens war weit von den schützenden Schirmen entfernt, aber nach Eis stand ihm im Moment sowieso nicht der Sinn. Bisher hatten die alten Bäume des Waldes ihn etwas beschirmt, aber jetzt trat er hinaus in das freie Gelände. Er zog sich die Kapuze tiefer ins Gesicht und vergrub seine Hände tief in den Taschen seiner Jacke. Der Regen bildete einen Schleier, der alles rundherum nur schemenhaft durchschimmern ließ.</p>
<p>Vor ihm erstreckte sich eine weite Wiese, die rundherum von Wäldern umschlossen war.</p>
<p>Etwa in der Mitte der Wiese trat Jens durch den Schleier hindurch. Das bedeutet, er hatte das Gefühl, durch diese Wasserwand zu gehen. Dahinter regnete es nicht mehr so sehr, es blieb aber alles grau in grau und Nebelschwaden wabberten am gerade noch erkennbaren Waldrand. Auch erschien es Jens jetzt stiller, aber das konnte auch am nachlassenden Regen liegen, der bald sogar ganz aufhörte.</p>
<p>Jens schob sich die Kapuze vom Kopf und sah sich um. War das da eine Person mit wehendem Umhang? Oder nur ein Nebelschwaden? Jens kniff die Augen zusammen, aber er konnte es nicht genau erkennen. Eine kühle Windboe streifte ihn, so dass eine Gänsehaut sein Rückgrat entlangkroch.</p>
<p>Jens ging weiter auf den Waldrand vor ihm zu. Als er ihn erreichte, blieb er kurz stehen, um sich umzusehen. Doch er konnte nicht weit gucken, so dicht war hinter ihm der Nebel geworden. Wieder streifte ihn etwas, diesmal fester, wie ein wollener Umhang ….</p>
<p>Jens fürchtete sich nicht. Seit er Heide geworden war, war er sehr oft alleine im Wald gewesen. Er hatte dort einen Ort gefunden, wo er ungestört seine Rituale abhalten konnte. Er hätte die Feste und so lieber in der Gemeinschaft gefeiert, aber seine Eltern waren völlig dagegen. Sie waren nicht mal bereit, ihm zuzuhören. Kamen mit irgendwelchen Vorurteilen und wollten ihm nicht zuhören. Sie redeten immer über Politik, den letzten Weltkrieg und darüber, was die Nachbarn denken würden, wenn er mit seinem Thorshammer um den Hals rumlief. Kurz, sie waren entsetzt.</p>
<p>Jens lies sich aber nicht beirren. Über das Internet stand er mit seinen Heidenfreunden in Kontakt und einmal konnte er heimlich ein Treffen besuchen. Aber heimlich war blöd und lügen erst recht! Schließlich gehörte Wahrheit zu den neun edlen Tugenden. Na und seinen Hammer trug er eben unter dem T-Shirt.</p>
<p>Er bemühte sich, seinen Eltern zu beweisen, dass sie Unrecht hatten. Daß es NICHT nur eine neue Spinnerei war, die er sowieso bald wieder aufgeben würde. Merkten sie denn nicht, wie er sich verändert hatte?</p>
<p>Er traf sich nicht mehr mit seinen alten Kumpeln. Obwohl Erik aus der Clique ihn eigentlich auf das Heidentum gebracht hatte. Irgendwann hatte er so ein uraltes Buch mitgebracht, über die Helden der Germanen. Irgendwie hatte Jens das fasziniert, er hatte weitergesucht und schließlich war er bei diesem Verein gelandet, im Internet. Da hatte er das Gefühl, angekommen zu sein. Und das Treffen, das er besuchten konnte, hatte ihn voll bestätigt.</p>
<p>Wahrscheinlich warteten seine Eltern nur darauf, dass er in seine alten Gewohnheiten zurückfiel. Lügen, stehlen, naja und noch ein paar unschöne Dinge. Aber Jens wollte sich nicht provozieren lassen. Diesmal nicht!</p>
<p>Er wollte diesmal mit dem Verstand kämpfen, mit Weisheit. Schließlich war Odin sein Fultrui. Und wo findet man Weisheit? In Mimirs Brunnen. Genau dahin war Jens unterwegs. Allerdings glaubte er selber nicht so richtig an seinen Erfolg. Wenigstens hatte er es versucht.</p>
<p>Während Jens so seinen Gedanken nachhing, war er ein ganzes Stück tiefer in den Wald gelaufen. Es sah so aus, als würde es etwas heller und richtig, nach einem kurzen Wegstück öffnete sich der Wald auf eine Lichtung. In deren Mitte stand ein Baum. Was für ein Baum wusste Jens nicht, Botanik war nicht seine Stärke. Jedenfalls war er wohl mächtig alt, denn sein Stamm hatte einen ziemlichen Durchmesser. Instinktiv war Jens klar, dass er zu diesem Baum musste. Langsam umrundete er ihn, beeindruckt von den Ausmaßen. Als er halb herum war, erkannte er eine Spalte im Stamm. Eine große Spalte, groß genug für Jens. Jetzt begann sein Herz doch, schneller zu klopfen. Er zwängte sich in den Stamm und fand sich am oberen Ende einer Treppe wieder.</p>
<p>Vorsichtig tastete er sich Stufe um Stufe nach unten. Es war nicht ganz dunkel, obwohl keine Lichtquelle zu finden war. Jens hatte das Gefühl, der Abstieg würde kein Ende nehmen. Inzwischen war ihm sogar kalt. Um ihn herum war Erde. Braune, feuchte Erde, durchzogen von Wurzeln. Dicke Wurzeln, dünne Wurzeln, ganz feine Wurzeln.</p>
<p>Aber dann kam er doch unten an. Die Treppe endete in einer Art Höhle, die von Wurzeln durchzogen wurde. Eine ganz besonders dicke Wurzel lief am hinteren Ende der Höhle entlang und verschwand im Dunkeln. Jens folgte dieser Wurzel. Denn er wusste, Mimirs Brunnen lag unter der Wurzel Yggdrasils, die zu den Reifriesen wächst. Und so war es.</p>
<p>Nachdem Jens der Wurzel durch einen Gang gefolgt war, erreichte er einen Brunnen. Jetzt war es mit seiner Ruhe vorbei. Sein Herz schlug wie wild und ihm wurde schwindelig. Er hatte es geschafft. Er hatte Mimirs Brunnen gefunden. Für ihn bedeutete das auch, dass die Götter ihn für würdig hielten, mit ihnen zu gehen. Sonst hätten sie ihm kaum erlaubt, hierher zu kommen.</p>
<p>Jens schluckt, während er sich vorsichtig dem Brunnen näherte. Auf seinem Rand lag wie erwartet das Horn, Gjallarhorn, mit dem Mimir jeden Morgen seinen Trunk aus dem Brunnen geschöpft hatte.</p>
<p>Auf einmal fragte sich Jens, was er hier zu finden hoffte. Mimir war nicht mehr hier. Die Wanen hatten ihn getötet. Damals, als die Asen und Wanen nach dem großen Krieg Geiseln ausgetauscht hatten. Mimir war zusammen mit Hönir zu den Wanen geschickt worden, im Austausch mit Njörd und Freyr, die zu den Asen kamen. Die Wanen fühlten sich betrogen, als sie merkten, dass Hönir ohne Mimir keine Entscheidungen traf, obwohl er ihnen von den Asen als Führer angepriesen worden war. Mimirs Kopf hatten sie zu Odin gebracht, der ihn mit Kräutern und Zaubern am Leben erhielt, so dass er sich weiterhin Rat holen konnte.</p>
<p>Aber wie konnte Jens hier Rat finden?</p>
<p>„Allvaters Auge“, fiel ihm ein. Das Auge, das Odin opfern musste, um aus dem Brunnen der Weisheit trinken zu dürfen. Jens legte die Hände auf den Rand des Brunnens und wagte es langsam, hineinzusehen. Weil er vor Aufregung so heftig atmete, kräuselte sich die Oberfläche und Jens sah gar nichts. Enttäuscht hob er den Kopf und versucht, sich zu beruhigen. Da begegnete sein Blick dem eines Einäugigen, der ihm gegenüber am Brunnenrand stand. Mit Hut und Umhang und einem spöttischen Lächeln um die Lippen.</p>
<p>Teil 2 folgt!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.heidenkinder.de/2009/05/28/der-brunnen-teil-1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pumpan – (k)ein Gott</title>
		<link>http://www.heidenkinder.de/2009/03/28/pumpan-kein-gott/</link>
		<comments>http://www.heidenkinder.de/2009/03/28/pumpan-kein-gott/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 07:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Götter und Göttinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Donar]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Odin]]></category>
		<category><![CDATA[Pumpan]]></category>
		<category><![CDATA[Thor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.heidenkinder.de/?p=660</guid>
		<description><![CDATA[Was haltet Ihr von dieser Geschichte: Ein Mann in einem schwarzen Wagen, dessen Räder Funken sprühen fährt mit riesigem Getöse über den Himmel. Manchmal schüttet er Tropfen aus einem großen Horn über die Wiesen und Felder.
Oder wie findet Ihr das: Der Besitzer dieses Wagens zieht durch die Lande. Er hat eine Vorliebe für Mühlen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was haltet Ihr von dieser Geschichte: Ein Mann in einem schwarzen Wagen, dessen Räder Funken sprühen fährt mit riesigem Getöse über den Himmel. Manchmal schüttet er Tropfen aus einem großen Horn über die Wiesen und Felder.</p>
<p>Oder wie findet Ihr das:<span id="more-660"></span> Der Besitzer dieses Wagens zieht durch die Lande. Er hat eine Vorliebe für Mühlen und Müller und wenn er gute Aufnahme findet, hilft er den Leuten. Er trägt natürlich einen Hut.</p>
<p>Einem Müller hat er gezeigt, wie er seine Arbeit durch eine Wassermühle vereinfachen kann. Dabei benutzt er der Rabenfedern, um den Lauf eines Baches zu verändern. Dieser Müller hatte 9 Söhne…</p>
<p>Seid Ihr jetzt verwirrt? Oder denkt Ihr, jetzt bin ich völlig übergeschnappt? Nein, bin ich nicht. Es geht hier NICHT um <a title="Artikel Thor" href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/25/thor/" target="_blank">Donar</a>, der funkensprühend und lärmend über den Himmel fährt und nicht um Odin, den Wanderer mit Hut.</p>
<p>Es geht um Pumpan bzw. seinen Großvater! Man findet Sagen über sie in ganz Deutschland – und eben auch in der Mark Brandenburg.</p>
<p>Ich denke nicht, dass es ein Zufall ist, in ihnen so viele Attribute unserer alten Götter zu finden. Die Menschen hingen an ihren Bräuchen, Traditionen und ihren Göttern. Sie einfach aufzugeben, weil das Land jetzt christlich sein sollte, ging gar nicht, dazu war – und ist – das alles zu sehr in uns verwurzelt. Und so haben die alten Götter und ihre Menschen Wege gefunden, das Erbe weiterzugeben, ohne das Missfallen der christlichen Herrscher zu erregen. In Märchen und Sagen.</p>
<p>Diese Erzählungen charakterisieren Pumpan als wilden Gesellen mit mächtigem Appetit und großem Durst. Er begleicht ungesühntes Unrecht, besonders wenn arme oder wehrlose Leute betroffen sind. Fleiß und Treue dagegen werden belohnt. Außerdem segnet er auch Frauen, die gut wirtschaften!</p>
<p>Also ICH kann mich nicht dagegen wehren, bei diesen Geschichten an Thor zu denken. Das scheint auch der Hauptaspekt zu sein, obwohl der Hut und die Wanderschaften an Odin erinnern.</p>
<p>Ich bin jedenfalls sehr froh über die Findigkeit unserer Ahnen, uns ein so farbiges, lebendiges Bild unter den Augen der christlichen Herrschaft übermittelt zu haben!</p>
<p>Für die Gründer unseres <a title="Pumpans Herd im VfGH" href="http://www.vfgh.de/data/show_page.asp?MLEVEL1=141&amp;MLEVEL2=31&amp;KAT1=Pumpans%20Herd" target="_blank">Berliner Herdes </a>war das ein Grund, ihn unter den Schutz von Pumpan zu stellen und ihn als Namensgeber zu wählen. Damit drücken sie (inzwischen darf ich sagen „wir“) die Verbundenheit mit der Heimat und den alten Überlieferungen aus. Ich finde das sehr schön und passend.</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.heidenkinder.de/2009/03/28/pumpan-kein-gott/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wo ist der Hammer?</title>
		<link>http://www.heidenkinder.de/2009/02/27/wo-ist-der-hammer/</link>
		<comments>http://www.heidenkinder.de/2009/02/27/wo-ist-der-hammer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 07:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Asgard]]></category>
		<category><![CDATA[Braut]]></category>
		<category><![CDATA[Falke]]></category>
		<category><![CDATA[Falkengewand]]></category>
		<category><![CDATA[Freyja]]></category>
		<category><![CDATA[Heimdall]]></category>
		<category><![CDATA[Loki]]></category>
		<category><![CDATA[Midgard]]></category>
		<category><![CDATA[Mjölnir]]></category>
		<category><![CDATA[Odin]]></category>
		<category><![CDATA[Riesen]]></category>
		<category><![CDATA[Riesenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Sif]]></category>
		<category><![CDATA[Thor]]></category>
		<category><![CDATA[Thorshammer]]></category>
		<category><![CDATA[Thrym]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.heidenkinder.de/?p=454</guid>
		<description><![CDATA[Wulfhild löst ihr Versprechen ein: Das Thrym-Lied für Kinder
Ihr wisst, dass es Thors Aufgabe ist, Asgard und Midgard vor den Riesen zu schützen. Dabei ist seine wichtigste Waffe sein Hammer Mjölnir, der stets sein Ziel trifft und danach sofort in Thors Hand zurückkehrt. Er legt ihn nie ab, zumindest fast nie. Und eines Morgens…
Wie es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wulfhild löst ihr <a href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/25/thor/" target="_blank">Versprechen </a>ein: Das Thrym-Lied für Kinder</h2>
<p>Ihr wisst, dass es <a href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/25/thor/" target="_blank">Thors</a> Aufgabe ist, Asgard und Midgard vor den Riesen zu schützen. Dabei ist seine wichtigste Waffe sein Hammer Mjölnir, der stets sein Ziel trifft und danach sofort in Thors Hand zurückkehrt. Er legt ihn nie ab, zumindest fast nie. Und eines Morgens…<span id="more-454"></span></p>
<p>Wie es seine Gewohnheit ist, erwachte Thor am frühen Morgen. Noch ganz schlaftrunken, griff er gleich nach seinem Hammer und war schlagartig hell wach. Der Hammer war weg!</p>
<p>Thor sprang aus dem Bett, sein Haar stand in alle Richtungen und er zerzauste auch noch seinen Bart, während er versuchte, sich zu erinnern. Vielleicht hatte er Mjölnir an eine ungewohnte Stelle gelegt? Das war eigentlich unvorstellbar, aber trotzdem durchsuchte er alles ganz genau. Davon erwachte natürlich Sif, die gleich wissen wollte, was los war. Sie half ihm suchen. Doch als kein Möbelstück mehr an seinem Platz stand, mussten sie einsehen, dass der Hammer wirklich weg war.</p>
<p>Thor wurde rot vor Wut, denn ihm fiel nur eine Möglichkeit ein: „Mein Hammer ist gestohlen&#8221;, rief er so laut, dass noch in Midgard Scheiben klirrten. Sif sagte nichts, sie kannte ihren Mann und wusste, dass ein Abenteuer bevorstand. Thor ohne Hammer war wirklich ungeheuerlich! Sie wäre keine Göttin und nicht Thors Frau, wenn sie das dulden könnte.</p>
<p>Ein bisschen schämte Thor sich auch, dass er sich den Hammer hatte stehlen lassen und das machte seinen Zorn nur noch schlimmer. Wer konnte ihm jetzt helfen? Odin mochte er nicht fragen.</p>
<p>Loki! Ja, er würde Loki um Hilfe bitten. Er war zwar verschlagen und hatte die Asen schon in üble Schwierigkeiten gebracht, aber er war auch nie um eine gute Idee verlegen, wenn es darum ging, aus den Schwierigkeiten wieder herauszukommen.</p>
<p>Loki konnte sich sein Grinsen nicht verkneifen, als Thor ihm erzählte, was passiert war. Thor knirschte innerlich mit den Zähnen wegen dieser Demütigung. Aber es half nichts, der Hammer musste wieder her. Wie sollte er sonst gegen die Riesen kämpfen? Solange Mjölnir nicht zurück in seiner Hand war, war Asgard in Gefahr.</p>
<p>Loki bot an, für Thor herauszufinden, wo der Hammer hingeraten war. Dafür braucht er Freyjas Falkenkleid. Bei der Vorstellung, auch noch der Liebesgöttin von seiner Schmach zu erzählen, schämte sich Thor noch ein bisschen mehr. Aber Freyja war sehr hilfsbereit. Sie mochte Thor und überließ ihm gerne ihr Gewand.</p>
<p>Loki streifte es über und nahm vor den Augen des Donnergottes Falkengestallt an. Das Gesicht verformte sich zu einem spitzen Greifvogelgesicht mit gefährlich gebogenem Schnabel, die Arme wurden zu mächtigen Schwingen, mit deren Hilfe sich Loki nun in die Luft erhob. Zur Übung drehte er ein paar Runden über Thor, der hoffnungsvoll zu ihm hinaufsah. Dann stieß er ein heiseres Krächzen aus und noch bevor der Schrei verklungen war, war er für Thor nur noch ein kleiner, schwarzer Punkt am Himmel. Thor gefiel es gar nicht, dass sein Schicksal und das der Götter und Menschen nun ausgerechnet in der Hand Lokis lagen. Er konnte jetzt erstmal nichts tun und das mochte er überhaupt nicht.</p>
<p>Loki flog direkt nach Riesenheim. Unterwegs suchte er alles mit den scharfen Falkenaugen ab, ob sich irgendwo ein Hinweis auf den Verbleib des Hammers zeigen würde. Doch er fand nichts.<br />
Der Riesenkönig Thrym saß auf einem Hügel und flocht goldene Halsbänder für seine Hunde.</p>
<p>Thrym war kein dummer Riese und erkannte Loki sofort – trotz Freyjas Gewand. „Was treibt Dich nach Riesenheim?&#8221; wollte er wissen, doch sein überhebliches Grinsen verriet ihn schon. „Thors Hammer ist verschwunden und ich bin ausgeflogen, ihn zu suchen&#8221;, krächzte Loki gerade heraus. „Weißt Du mehr darüber?&#8221;</p>
<p>Thrym lies sich Zeit mit seiner Antwort und kostete die Ungeduld des Gottes aus. Schließlich sagte er: „Ich habe Thors Hammer. Gut verborgen, 8 Meilen unter der Erde. Keiner wird ihn holen, wenn ihr mir nicht gebt, was ich verlange!&#8221; „Was willst Du?&#8221; forschte Loki weiter nach. „Freyja zur Frau!&#8221; War die kurze Antwort. Sogar Loki verschlug diese Forderung die Sprache und er brauchte den ganzen Weg bis nach Asgard, um seine Fassung wiederzugewinnen. Natürlich war Thrym nicht der erste Riese, der Freyja zur Frau haben wollte. Dazu ist sie viel zu schön. Aber in diesem Fall stand so viel auf dem Spiel.</p>
<p>Mit rauschendem Gefieder landete Loki vor Thor und berichtete noch ganz außer Atem, was Thrym forderte. Thor schien zu schrumpfen, als er daran dachte, Freyja diesen Handel zu unterbreiten. Aber welche Wahl hatte er? Mit hängenden Schultern stand der riesenhafte Gott vor der zarten Liebesgöttin. Freyjas Zorn hätte allerdings jedem Berserker Ehre gemacht und Liebreiz war in ihrem wütenden Gesicht gerade auch nicht viel zu sehen. „Niemals! Niemals!!&#8221; Das war zu erwarten gewesen.</p>
<p>Jetzt war es an der Zeit, den Götterrat einzuberufen. Thor musste sich einiges an Vorwürfen anhören und ihm fiel wenig zu seiner Verteidigung ein. Einzig Heimdall hörte ruhig zu, dachte nach und ergriff schließlich das Wort. „Es gibt eine Möglichkeit…&#8221;, begann er.</p>
<p>Es war schlagartig still und die Aufmerksamkeit aller richtete sich auf Bifrösts Wächter. „Thor selber wird als Braut zu Thrym gehen!&#8221; fuhr er fort. Sofort war es vorbei mit der Stille, das Stimmengewirr war ohrenbetäubend. Am lautesten tobte Thor. Nur Allvater sah in stillem Einverständnis zu Heimdall hinüber. „Heimdall hat Recht!&#8221; sprach Odin. „Wie sollen wir den Riesen ohne Mjölnir widerstehen? Dann hätte auch Freyja keine Wahl und aller Zorn nützte nichts. Deine besonderen Schützlinge, die Menschen, wären verloren. Wir müssen Thrym überlisten.&#8221; Thor holte schon Luft um weiter zu toben, aber Sifs Hand auf seinem Arm hinderte ihn daran.</p>
<p>Und so wurde der Donnergott zur Braut. Ein feiner Schleier verbarg sein Gesicht und seinen Bart, ein langes Gewand seine behaarten Beine. Brisingamen legte Freyja persönlich um seinen Hals. In sein Schicksal ergeben, ließ Thor das alles geschehen. Wenn er erst wieder seinen Hammer in der Hand hielt, dann … .</p>
<p>Loki verkleidete sich als Dienerin der Braut, denn die Götter befürchteten, dass Thor ohne Begleitung sich zu allerhand Dummheiten hinreißen lassen könnte. In Thors Wagen stürmten die beiden Richtung Riesenheim und der Lärm, den sie dabei machten, drang bis zu Thrym, der gleich die Hochzeit vorbereiten ließ.</p>
<p>Riesen sind ja nicht gerade zierliche Wesen, aber sogar ihnen kam die vermeintliche Liebesgöttin etwas grobschlächtig vor. Doch der gerissene Loki konnte mit geschickten Worten ihr Bedenken zerstreuen. Zumindest bis zum Essen. Denn Thor hat nun mal einen riesigen Appetit. Entsprechend waren die Portionen, die er vertilgte. Ähnliches galt für die Mengen, die er trank. Die Riesen staunten nicht schlecht. Wieder war es Loki, der eine gute Erklärung bot: „Freyja hat sich so sehr auf diesen Tag gefreut, dass sie 8 Tage lang nichts gegessen und getrunken hat.&#8221; Damit war Thrym mehr als zufrieden.</p>
<p>Endlich war es soweit, Thrym und Freyja sollten verheiratet werden. Das war die Gelegenheit, auf die Thor und Loki gewartet hatten. Denn jetzt musste Thrym den Hammer holen lassen, um ihn der Braut in den Schoß zu legen, wie es alter Brauch ist. Auf einen Wink des Riesenkönigs hin, machten sich zwei seiner Gefolgsleute auf den Weg.</p>
<p> Thor konnte sich kaum noch zurückhalten, er bebte innerlich. Endlich kamen die beiden Riesen mit seinem Hammer zurück. Beinahe wäre der Donnergott aufgesprungen und hätte sich seinen Mjölnir geschnappt, doch Lokis Hand auf seiner Schulter drückte ihn zurück auf den Stuhl. Er wartete, bis ihm der Hammer feierlich in den Schoß gelegt worden war. Dann gab es kein Halten mehr, mit wütendem Geheul packte er seine Waffe, warf seinen Stuhl um und stürzte sich auf die verdutzen Riesen. „Niemand stiehlt mir ungestraft meinen Hammer!&#8221; brüllte er – und wieder zitterten Scheiben in Midgard.</p>
<p>Das Erstaunen und Entsetzen der Riesen zusammen mit Thors unbändiger Wut und seiner Erleichterung, endlich wieder Mjölnir in seiner Hand zu halten, sorgten für einen kurzen Kampf.</p>
<p>Bald waren der Donnerer und Loki auf dem Weg zurück nach Asgard. Die Frauenkleidung war beim Kampf in Fetzen gegangen, was den Gott nicht störte. Brisingamen hatte alles heil überstanden und das war gut so, denn Ärger mit Freyja wollten die beiden lieber nicht riskieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.heidenkinder.de/2009/02/27/wo-ist-der-hammer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Thor</title>
		<link>http://www.heidenkinder.de/2009/02/25/thor/</link>
		<comments>http://www.heidenkinder.de/2009/02/25/thor/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 09:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Götter und Göttinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Asgard]]></category>
		<category><![CDATA[Bauern]]></category>
		<category><![CDATA[Bilskirnir]]></category>
		<category><![CDATA[Blitz]]></category>
		<category><![CDATA[Blot]]></category>
		<category><![CDATA[Donner]]></category>
		<category><![CDATA[Donnerstag]]></category>
		<category><![CDATA[Erdmutter]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[fjörgyn]]></category>
		<category><![CDATA[Fultrui]]></category>
		<category><![CDATA[Gaben]]></category>
		<category><![CDATA[Hammer]]></category>
		<category><![CDATA[Hammerzeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Korngöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftheim]]></category>
		<category><![CDATA[Lorride]]></category>
		<category><![CDATA[Midgard]]></category>
		<category><![CDATA[Mjölnir]]></category>
		<category><![CDATA[Odin]]></category>
		<category><![CDATA[Riesen]]></category>
		<category><![CDATA[Sif]]></category>
		<category><![CDATA[Thor]]></category>
		<category><![CDATA[Thors Hammer]]></category>
		<category><![CDATA[Thrud]]></category>
		<category><![CDATA[Thrym]]></category>
		<category><![CDATA[Weihen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.heidenkinder.de/?p=424</guid>
		<description><![CDATA[Mein Wölfchen hat mit mir geschimpft! Weil ich immer noch nichts über seinen Fultrui (= der Gott seines Vertrauens) geschrieben habe. Also muss ich das jetzt schleunigst nachholen.
Es geht um Thor, auch Donar genannt, nach dem unser Donnerstag benannt ist. Ihr habt sicher schon von ihm gehört.
Er ist der Stärkste unter den Asen und verteidigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Wölfchen hat mit mir geschimpft! Weil ich immer noch nichts über seinen Fultrui (= der Gott seines Vertrauens) geschrieben habe. Also muss ich das jetzt schleunigst nachholen.</p>
<p>Es geht um Thor, <span id="more-424"></span>auch Donar genannt, nach dem unser Donnerstag benannt ist. Ihr habt sicher schon von ihm gehört.</p>
<p>Er ist der Stärkste unter den Asen und verteidigt Götter und Menschen gegen die Riesen. Seine Eltern sind Odin und Fjörgyn, die Erdmutter. Thor ist damit der Sohn der Erde.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img title="Thor-Statue" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e9/Thor_statue_reproduction.jpg/180px-Thor_statue_reproduction.jpg" alt="Statue des Thor" width="180" height="240" /><p class="wp-caption-text">Statue des Thor</p></div>
<p>Sein Wohnsitz ist Thrudheim, was Kraftheim bedeutet und sein Saal heißt Bilskirnir – der blitzend Helle. Denn Thor gebietet über Blitz und Donner. Wenn er seinen Hammer Mjölnir schleudert, kracht es gewaltig und von den Rädern seines Wagens zucken Blitze.</p>
<p>Doch auch der sanftere Regen fällt in seine Zuständigkeit, damit war und ist er wichtig für die Bauern. Denn ausreichend Regen ist eine wichtige Vorraussetzung für eine gute Ernte. Und wer kann sich besser darum kümmern, als der Sohn der Erde?</p>
<p>Thor besitzt ein paar interessante Dinge: Einen Kraftgürtel, einen Eisenhandschuh und seinen ganz besonderen Hammer.</p>
<p>Den kennt Ihr bestimmt. Viele Heiden tragen ihn als Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Göttern, zum Beispiel als Kettenanhänger. Das Zeichen des Hammers wird auch benutzt, um Gegenstände, das Essen, Runen, oder auch sich selbst zu weihen. Denn Thor wird schon lange angerufen, um zu weihen.</p>
<p>Mjölnir besitzt die Eigenschaft, immer sein Ziel zu treffen und danach in die Hand Thors zurückzukehren. Das ist natürlich sehr nützlich, wenn man gegen Riesen kämpft. Und das tut Thor ausgiebig, es gibt viele Geschichten über seine Abenteuer, die seinen willensstarken und aufbrausenden Charakter, seine Kraft und Stärke gut beschreiben.</p>
<p>Er ist schon ein wilder Bursche, doch um Asgard und Midgard vor den Riesen zu schützen tut er alles – sogar sich als Frau verkleiden. Das ist diesem großen, ungestümen Gott bestimmt nicht leicht gefallen. Aber der Riese Thrym hatte Thors Hammer geklaut und der musste unbedingt wiederbeschafft werden… (Ja, ich werde Euch die Geschichte erzählen.)</p>
<p>Thor hat auch eine Frau, Sif, die Korngöttin, mit der er zwei Kinder hat, Thrud und Lorride.</p>
<p>Puh, das war ja wieder viel Information. Was hat das nun mit Eurem alltäglichen Leben zu tun?</p>
<p>Wir zum Beispiel segnen unsere Mahlzeiten und uns selbst jeden Tag mit dem Hammerzeichen. Ebenso werden beim Blôt die Gaben geweiht. Ich trage auch jeden Tag meinen Hammer um den Hals und wenn ich besonders viel Kraft brauche, bitte ich Thor um eine Extraportion Stärke.</p>
<p>Na und in unserem Abendgebet kommt er auch vor! Erinnert Ihr Euch?</p>
<p>Eure</p>
<p>Wulfhild</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.heidenkinder.de/2009/02/25/thor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Runengeraune</title>
		<link>http://www.heidenkinder.de/2009/02/10/runengeraune/</link>
		<comments>http://www.heidenkinder.de/2009/02/10/runengeraune/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 13:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Germanen]]></category>
		<category><![CDATA[Runen]]></category>
		<category><![CDATA[Algiz]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Edda]]></category>
		<category><![CDATA[Futhark]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Odin]]></category>
		<category><![CDATA[Runenalphabet]]></category>
		<category><![CDATA[Runengedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Runensteine]]></category>
		<category><![CDATA[Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzrune]]></category>
		<category><![CDATA[Weltenesche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.heidenkinder.de/?p=248</guid>
		<description><![CDATA[Versprechen muß man halten! Deshalb nun endlich mein erster Beitrag über Runen.
Jetzt ist es schade, dass Ihr mir nicht erst einmal erzählen könnt, was Ihr schon über die Runen wisst.
Vielleicht, dass es verschiedene Runenalphabete gibt? Oder dass Odin uns die Runen gebracht hat? Habt Ihr schon einen Runenstein gesehen, in Dänemark, im Museum? Auf jeden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Versprechen muß man halten! Deshalb nun endlich mein erster Beitrag über Runen.</p>
<p>Jetzt ist es schade, dass Ihr mir nicht erst einmal erzählen könnt, was Ihr schon über die Runen wisst.</p>
<p>Vielleicht, dass es verschiedene Runenalphabete gibt? Oder dass Odin uns die Runen gebracht hat? Habt Ihr schon einen Runenstein gesehen, in Dänemark, im Museum? Auf jeden Fall gibt es ein Bild hier im Blog <img src='http://www.heidenkinder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
<span id="more-248"></span></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><img title="Runenstein" src="http://www.asentr.eu/img/natur/roek1a.jpg" alt="Runenstein" width="144" height="233" /><p class="wp-caption-text">Runenstein</p></div>
<p>Wir können uns also schon mal merken, dass unsere germanischen Vorfahren die Runen zum Schreiben genutzt haben. Auf den Steinen z.B. findet man oft Berichte über große Taten, besondere Ereignisse, die auf diese Weise festgehalten werden sollten.</p>
<p>Die andere Seite ist die Geschichte, die wir in der Edda finden und die uns berichtet, wie Odin neun Tage und Nächte an der Weltenesche hing und schließlich die Runen fand. In den Strophen seines Runengedichtes erklärt er die Bedeutung einzelner Runen und wofür sie benutzt werden können.</p>
<p>Wir können also die Runen nutzen, um zu schreiben und um bestimmte Eigenschaften in unser Leben zu ziehen oder unsere Bitten zu verstärken.</p>
<p>Ein Beispiel ist Algiz.</p>
<p>Algiz ist eine Schutzrune, die wir nehmen können, wenn wir glauben, Schutz zu brauchen. Wir können sie als Anhänger um den Hals tragen, auf einem Stein in der Hosentasche, wir können sie singen, mit dem Körper darstellen, Kekse in der entsprechenden Form backen und essen, die Rune auf Gegenstände malen, ritzen, … .</p>
<p>Vielleicht hast Du noch ganz andere Ideen.</p>
<p>Das älteste Runenalphabet, was wir meistens benutzen, nennt man &#8220;Gemeingermanisches Futhark&#8221;. Es besteht aus 24 Zeichen, die ich Euch nach und nach vorstellen werde.</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
<p>PS: Das Bild von dem Runenstein ist von Asentr.eu.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.heidenkinder.de/2009/02/10/runengeraune/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
