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	<title>Heidenkinder.de &#187; Osterquelle</title>
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	<description>Die Seiten für kleine und große Heidenkinder</description>
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		<title>Ostara der Frauen</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 19:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feste]]></category>
		<category><![CDATA[Pumpans Herd]]></category>
		<category><![CDATA[Was wir so treiben]]></category>
		<category><![CDATA[Ostara]]></category>
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		<category><![CDATA[Osterwasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Wulfhild erzählt vom Sonnenaufgang am Frühlingsanfang, als die Frauen von Pumpans Herd im VfGH Osterwasser aus der Osterquelle schöpften.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine lieben Heidenkinder!</p>
<p>Habt Ihr mich vermisst? Ich Euch sehr.</p>
<p>Ich gehe gerade durch eine Zeit, die für mich sehr anstrengend und schmerzhaft ist. Es passiert viel, was mich sehr traurig macht.</p>
<p>Schreiben würde mir helfen, aber dazu lässt die Angelegenheit mir nicht genug Zeit und zu wenig „freien Kopf“</p>
<p>Doch da gibt es unseren Herd und das ist gut so. Wie gut, hat sich besonders heute wieder gezeigt, da kann ich trotz aller Schwierigkeiten nicht anders: Ich muß es mit Euch teilen.</p>
<p>So kam es also, dass unsere Große, Geirdís, Maria und ich um 5:25 Uhr im Bus nach <a title="Wikipedia über Lübars" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-L%C3%BCbars" target="_blank">Lübars</a> saßen, um bei Sonnenaufgang Wasser aus der <a title="Blogartikel Osterquelle" href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/28/osterquelle/" target="_blank">Osterquelle</a> zu schöpfen.<span id="more-1471"></span></p>
<p>Es ist gute Tradition, diesen Gang schweigend zu absolvieren. Uns war schon aufgrund unserer müden Augen nicht nach großartigen Gesprächen zumute. Aber die Dame, die im Auftrag der <a title="Wikipedia über die Berliner Verkehrsbetriebe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Verkehrsbetriebe" target="_blank">BVG</a> die Kundenbefragung durchführte, guckte schon etwas verzweifelt, als gleich vier Fahrgäste das Gespräch mit ihr freundlich ablehnten.</p>
<p>An der Haltestelle winkte uns ein etwas bedröppeltes Wölfchen hinterher, der gerne mit uns Frauen zur Quelle wollte. Aber das ist nun mal Frauensache und &#8230; mit dem Schweigen und Wölfchen ist das so eine Sache.</p>
<p>Die Männer (also Mann und Männlein) marschierten zur <a title="Blogartikel Winterspaziergang oder Frühling" href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/16/winterspaziergang-oder-fruehling/" target="_blank">Dicken Marie</a>, um dort ein kleines Ritual abzuhalten und Eier zu opfern.</p>
<p>Es dämmerte schon, als wir in Lübars ankamen. Das Schweigen half, den kurzen Fußweg zur Quelle besonders bewusst zu erleben. Wir konnten spüren, wie mild die Luft nach der langen kalten Zeit jetzt ist, die Vögel hören und wahrnehmen, wie es langsam heller wurde.</p>
<p>An der Quelle angekommen, holten wir die Flaschen und sonstigen Gefäße aus unsern Taschen und begannen sie – noch immer schweigend – zu füllen. Das ist an dieser Quelle etwas schwierig, weil sie leider sehr ungeschickt mit Steinen eingefasst ist. Aber wir haben es geschafft.</p>
<p>Als Dank gaben wir Haferflocken und Kekse für die Herrin der Quelle und ihre Gefährten. Für uns gab es zur Stärkung heißes Wasser aus der Thermoskanne und  Stullen, die wir schon am Vorabend vorbereitet hatten.</p>
<p>Pünktlich zum Sonnenaufgang um 6:10 Uhr begrüßten wir Sunna.</p>
<p>Das Schweigen war gebrochen und auf dem Rückweg quasselten wir, wie man das von uns gewohnt ist, munter drauf los. Ich bin sehr stolz auf unsere Große, daß sie nicht nur so früh ohne Meckern aus den Federn gekrochen ist, sondern auch noch das lange Schweigen ausgehalten hat!</p>
<p>Wir erreichten gerade in dem Moment unsere Haustür, als Wölfchen mit Tasche bewaffnet laut schreiend losstürmte, um Schrippen fürs Frühstück zu holen.</p>
<p>Das war auch gut so, denn erstens hatten wir einen riesen Hunger und zweitens lag ja noch das &#8220;offizielle&#8221; Fest mit den Männern von Pumpans Herd, Blôt und Festmahl vor uns &#8230;</p>
<p>Einen schönen Frühling wünscht Euch</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
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		<title>Unser Ostara</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 07:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Feste]]></category>
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		<category><![CDATA[Wode]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag war ja nun Ostara.
Da wir erst am Samstag gefeiert haben, hatte ich genug Zeit, am Freitag alles vorzubereiten. Mein Backofen hat Überstunden gemacht und fleißig Opferbrot und Nestchen gebacken. Das war ein Duft in der Wohnung! Später, als unsere beiden Heidenkinder hier waren, haben sie mir auch geholfen und hatten viel Spaß dabei, Teigwürste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag war ja nun Ostara.</p>
<p>Da wir erst am Samstag gefeiert haben, hatte ich genug Zeit, am Freitag alles vorzubereiten. Mein Backofen hat Überstunden gemacht und fleißig Opferbrot und Nestchen gebacken. Das war ein Duft in der Wohnung! Später, als unsere beiden Heidenkinder hier waren, <span id="more-634"></span>haben sie mir auch geholfen und hatten viel Spaß dabei, Teigwürste zu rollen und die dann zu Nestchen zu formen.</p>
<div id="attachment_648" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-648" title="Teigwürste für Osternester formen" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/03/nestbacken12-225x300.jpg" alt="Teigwürste für Osternester formen" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Teigwürste für Osternester formen</p></div>
<p>Samstag sind wir mit Sack und Pack zu Holmger gefahren. Nach leckerem Kuchen und kurzer Besprechung des Ablaufes ging es nach draußen. Die Götter meinten es gut mit uns – es war trocken und relativ mild.</p>
<p>Wenn Ihr unser Blôt genauer anschauen wollt, könnt Ihr <a title="AlteSitte.Wordpress.com: Entwurf für ein Ostara-Ritual" href="http://altesitte.wordpress.com/2009/03/20/entwurf-fuer-ein-ostara-ritual/" target="_blank">hier</a> gucken. Es war diesmal relativ lang – und wunderschön.</p>
<p>Gleich am Anfang brachten unsere Süße und Wölfchen Malzbier und Kekse für die Wesen des Platzes, die uns jetzt schon so lange Gastfreundschaft gewähren.</p>
<div id="attachment_649" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-649" title="Das Opferbrot" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/03/2009ostarablotopferbrot1-300x225.jpg" alt="Das Opferbrot" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Das Opferbrot</p></div>
<p>Beim Heilazzen haben wir ziemlich viele Götter ausdrücklich herbeigerufen. Dabei hat es mich besonders gefreut, dass Wölfchen die Anrufung Thors gesprochen hat. Er hat das sehr gut gemacht.</p>
<p>Während des Zunten sangen wir das Tausend-Götter-Lied, was mich persönlich sehr gefreut hat. Es ist eine schöne Art, die Zeit zu überbrücken, bis das Feuer entzündet ist und schön brennt.</p>
<p>Zum Runengesang hat Geirdís zu den am Anfang angerufenen Göttern die passenden Runen rausgesucht und auf Wunsch von Wölfchen noch Algiz hinzugefügt.</p>
<p>Zusätzlich zu den anderen Opfergaben, hatte ich ein paar Kräuter aus meinem „Anbau“ mitgebracht, um sie den Göttern zu schenken.</p>
<div id="attachment_650" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-650" title="Wölfchen und das Opferbrot" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/03/2009ostarablotpeterluzia-225x300.jpg" alt="Wölfchen und das Opferbrot" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Wölfchen und das Opferbrot</p></div>
<p>Wie immer machte sich Wölfchen über das Opferbrot her. Zuerst war er es, der es zu den Teilnehmer getragen hat. Er vergisst auch nie, davon zu opfern und den Wesen des Platzes etwas zu geben. Aber den Rest vertilgt er während des Bluostrar. Das hält ihn nicht davon ab, wohlüberlegte und immer wieder überraschende Trinksprüche auf Götter, Freunde und Verwandte auszubringen. Auch unsere in der Hinsicht etwas schüchterne Große gewöhnt sich langsam daran, auch zu sagen, auf wen sie trinkt. Das ist ein Grund, stolz auf sie zu sein!</p>
<p>Da Samstagabend der Herdstammtisch war, haben wir das Festmahl auf das Frühstück verlegt – Ihr wisst schon <a title="Artikel Ostaraideen I" href="http://www.heidenkinder.de/2009/03/12/ostaraideen-i/" target="_blank">Kresse-Rührei</a> bei mir. Da ich mit den Kindern nach Hause gefahren bin, weil so ein Stammtisch nicht unbedingt eine Kinderveranstaltung ist und meistens länger dauert, konnten wir in Ruhe einiges vorbereiten. Bärlauchquark zum Beispiel … .</p>
<p>So brauchten wir morgens nur noch den Tisch zu decken und die Kresse für das Rührei zu ernten.</p>
<p>15 Eier haben wir in die Pfanne gehauen, jeder hatte sein Nestchen mit Ei auf seinem Platz und zusätzlich gab es noch Schrippen – und wir haben ratzeputz alles vertilgt.</p>
<div id="attachment_654" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-654" title="Eines meiner Osternester" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/03/nest-300x225.jpg" alt="Eines meiner Osternester" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Eines meiner Osternester</p></div>
<p>Es war zwar etwas mühsam, danach in die Gänge zu kommen, aber schließlich saßen wir doch im Bus nach Lübars. Einem sehr frischen Wind trotzend gingen wir bis zur Osterquelle. Wölfchen gab seinem Missfallen deutlich Ausdruck, während die Große bei der Kälte nur still vor sich hinbibberte.</p>
<p>Wir hielten an der Quelle kurz inne, ließen ein Nestchen dort und gingen weiter. An einem der Moorteiche fanden wir sehr ungewöhnliche Schneckenhäuser. Wölfchen wagte sich natürlich zu weit vor und wäre beinahe im Moor versunken.</p>
<p>Auf dem Rückweg sammelte ich noch etwas Mist für meinen neuen Kompost. Na und dann gab es wieder heiße Schokolade und Tee im Dorfkrug. Das tat gut, der Wode hatte uns doch etwas durchgepustet.</p>
<p>Zum Abschluß gab es noch mal Tee und Kaffee bei uns, bevor wir uns abends dann doch trennten.</p>
<p>Es war ein sehr schönes Ostarafest und ich bin sicher, unsere Saat für dieses Jahr ist gesegnet.</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
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		<title>Die Linde</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 19:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Osterquelle]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Artikel über unseren Ausflug zur Osterquelle hat mich angeregt, noch etwas über die Linde zu schreiben.
Die Linde war schon für die Germanen ein wichtiger Baum. Noch heute gehen in Deutschland sehr viele Ortsnamen auf diesen Baum zurück. In vielen Dörfern findet man heute noch alte Dorflinden, unter denen Gericht gehalten wurde (Gerichtslinden), was sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel über unseren Ausflug zur <a title="Artikel Osterquelle" href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/28/osterquelle/" target="_blank">Osterquelle</a> hat mich angeregt, noch etwas über die Linde zu schreiben.</p>
<p>Die Linde war schon für die Germanen ein wichtiger Baum. Noch heute gehen in Deutschland sehr viele Ortsnamen auf diesen Baum zurück. In vielen Dörfern findet man heute noch alte Dorflinden, unter denen Gericht gehalten wurde (Gerichtslinden), was sehr an ein Thing erinnert.<span id="more-545"></span> Man traf sich dort aber auch zum Feiern und Tanzen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 298px"><a title="Infos über Stefan Wernlis Foto Linde von Linn" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/71/Linde_von_linn.jpg/800px-Linde_von_linn.jpg" target="_blank"><img title="Linde von Linn (Schweiz) von Stefan Wernli" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/71/Linde_von_linn.jpg/800px-Linde_von_linn.jpg" alt="Linde von Linn (Schweiz)" width="288" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Linde von Linn (Schweiz)</p></div>
<p>Die Linde ist in ganz Europa verbreitet, bis auf 1000 Metern Höhe in den Nordalpen. Die Blätter sind herzförmig, ihre Blüten hängen in Rispen, die mit einem Tragblatt verwachsen sind und duften besonders abends sehr intensiv.</p>
<p>Lindenholz ist relativ weich und nicht besonders witterungesbeständig. Deshalb wurden daraus hauptsächlich Gegenstände für den Gebrauch im Haus hergestellt, Teller und Löffel zum Beispiel.</p>
<p>Bis zur Einführung von Hanf und Leinen wurde der Lindenbast zur Herstellung von Kleidung, Taschen, Seilen u.ä. verwendet. Er wurde im Mai aus der Rinde junger Lindenbäume gewonnen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 298px"><img title="Lindenblüten" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6b/Lindenbl%C3%BCten.jpg/800px-Lindenbl%C3%BCten.jpg" alt="Lindenblüten" width="288" height="203" /><p class="wp-caption-text">Lindenblüten</p></div>
<p>Aus Lindenblüten mischt man gerne einen schweißtreibenden, krampflösenden Tee, der bei Erkältungen Erleichterung verschaffen kann.</p>
<p>Obwohl es nicht eindeutig belegt ist, sind viele der Meinung, die Linde wäre der <a title="Artikel Frigg" href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/17/frigg/" target="_blank">Frigg</a> oder der Freyja heilig.<br />
Jedenfalls spielt ein Lindenblatt eine entscheidende Rolle im Nibelungenlied!</p>
<p>Schaut Euch in der nächsten Zeit doch mal nach Linden um. Sie werden heute gerne als Park- oder Allebäume gepflanzt. Ihr erkennt sie an den hängenden Fruchtständen mit dem Tragblatt.</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
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		</item>
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		<title>Osterquelle</title>
		<link>http://www.heidenkinder.de/2009/02/28/osterquelle/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 21:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausflüge]]></category>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute  nachmittag haben wir einen sehr schönen Ausflug gemacht. Leider war das Wetter nicht mehr so freundlich wie vormittags, aber davon haben wir uns selbstverständlich nicht abschrecken lassen.
Wir sind bei uns in den Bus gestiegen und 24 Minuten bis zum Ende dieser Buslinie gefahren – von Alt Tegel nach Lübars, dem letzten Dorf innerhalb der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute  nachmittag haben wir einen sehr schönen Ausflug gemacht. Leider war das Wetter nicht mehr so freundlich wie vormittags, aber davon haben wir uns selbstverständlich nicht abschrecken lassen.<span id="more-495"></span></p>
<div id="attachment_506" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-506" title="&quot;Dorflinde&quot; in Lübars" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/02/luebars-dorflinde1.jpg" alt="&quot;Dorflinde&quot; in Lübars" width="300" height="400" /><p class="wp-caption-text">&quot;Dorflinde&quot; in Lübars</p></div>
<p>Wir sind bei uns in den Bus gestiegen und 24 Minuten bis zum Ende dieser Buslinie gefahren – von Alt Tegel nach Lübars, dem letzten Dorf innerhalb der Berliner Stadtgrenze. Während dieser kleinen Reise haben wir sehr verschiedene Seiten Berlins durchfahren.</p>
<p>Unser Tegel ist ja ein recht beschaulicher und grüner Teil in dieser vielseitigen Stadt, unterwegs haben wir auch einige Schattenseiten gesehen: Riesige Hochhäuser, zum Teil richtig heruntergekommen. Und ein paar Bushaltestellen weiter glaubt man kaum noch, in Berlin zu sein. Pferdeställe und Reitplätze, alte Bauernhöfe und –häuser, ein kleiner Dorfplatz mit alten Bäumen, u.a. einer Dorflinde vor der Kirche!</p>
<p>Woher ich weiß, dass dieser kahle Baum mit den Bänken drumherum ausgerechnet eine Linde ist? Naja, man könnte es bestimmt an der Rinde oder am Wuchs erkennen, doch so gut bin ich nicht. Aber die Reste der Blüten und Tragblätter sind recht charakteristisch und ich wäre sehr verwundert, wenn ich mich irren würde. Im Frühjahr fahre ich noch mal hin, um nachzuschauen <img src='http://www.heidenkinder.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gegenüber vom Dorfplatz ist der Dorfkrug und ein Stück weiter die Straße entlang liegt der Kräuterhof. Da hat es mich gewaltig in Fingern und Füßen gejuckt, doch am Wochenende ist geschlossen. Es handelt sich um einen Hof, der von behinderten Menschen bewirtschaftet wird und Gemüse, Obst und eben Kräutern aus biologischem Anbau anbietet. Ich konnte es mir nicht verkneifen, durch den Zaun zu spähen und habe Kräuterbeete erkannt, u.a. eine größere Anpflanzung von Lavendel.</p>
<div id="attachment_507" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-507" title="Moorteich" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/02/luebars-moorteichmit-birken1.jpg" alt="Moorteich in der Ferne" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Moorteich in der Ferne</p></div>
<p>Weiter ging es zu unserem eigentlichen Ziel. Über Feldwege durch eine herrliche Kulturlandschaft mit birkenumstandenen Moorteichen und alten Bäumen, begleitete von einem Storch zur Osterquelle.</p>
<p>Es ist überliefert, dass hier am Ostersonntag die Frauen und Mädchen des Dorfes zum Wasserschöpfen kamen. Das spiegelt sich auch im Name wider. Solche Bräuche lassen vermuten, dass es sich um einen sehr viel älteren heiligen Ort handelt. Quellen waren auch unseren Vorfahren heilig. Allerdings verbot die Kirche später ihre Verehrung.</p>
<p>Da wir diesmal vorbereitet waren, hatten wir den Hütern der Quelle und den Wesen des Platzes etwas mitgebracht: Kekse, Nüsse und Rosinen. Direkt an der Quelle ist ein Stein, der sich hervorragend dazu eignet, solche Gaben dort zu hinterlassen.</p>
<div id="attachment_510" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-510" title="Gastgeschenke an Osterquelle" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/02/luebars-gastgeschenke1.jpg" alt="Wölfchen weiht unsere Gaben an der Osterquelle" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Wölfchen weiht unsere Gaben an der Osterquelle</p></div>
<p>In einem großen Bogen gingen wir zurück zum Dorfkern, um unseren Ausflug im Dorfkrug mit heißer Schokolade und frischen Waffeln zu beenden.</p>
<p>Über Lübars selber, seine Geschichte und Umgebung könnte man noch viel mehr schreiben, weil es wirklich ein wunderschönes Fleckchen Erde ist. Vielleicht hole ich das noch mal nach, heute wollte ich Euch von unserem Ausflug zur Osterquelle berichten.</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
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