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	<title>Heidenkinder.de &#187; Tegeler See</title>
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	<description>Die Seiten für kleine und große Heidenkinder</description>
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		<title>Wulfhild und die Dicke Marie</title>
		<link>http://www.heidenkinder.de/2010/01/25/wulfhild-und-die-dicke-marie/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 07:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Was wir so treiben]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Dicke Marie, eine alte Eiche am Tegeler See, hat eine besonderer Ausstrahlung. Wulfhild überlegt, warum das so sein könnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Dicken Marie, der alten Eiche am Tegeler See, habe ich Euch ja schon mal erzählt. Einmal in einem <a title="Artikel Winterspaziergang oder Frühling" href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/16/winterspaziergang-oder-fruehling/" target="_blank">Bericht</a> über einen meiner Spaziergänge und einmal inder Geschichte von <a title="Jannick und die Dicke Marie" href="http://www.heidenkinder.de/2009/03/02/jannick-und-die-dicke-marie/" target="_blank">Jannick</a>.</p>
<p>Während der letzten, unerfreulichen Zeit war ich öfter da, um Opfer niederzulegen und die wohltuende Kraft des Ortes zu spüren. <span id="more-1428"></span>Besonders schön war es während unseres Neumond-/Skadi-Blôts. Wir haben in die Dunkelheit hinein gefeiert, so daß unser Feuerchen in einer kleinen Feuerschale die einzige Lichtquelle war, die den provisorischen Altar aus Tuch, Horn und Opfergaben erhellte.</p>
<p>Der mächtige Stamm und die knorrigen Äste des alten Baumes zeichneten sich schwarz vor dem Winterabendsonnenuntergangshimmel ab. Anfangs hörten wir noch Stimmen von Spaziergängern am See, aber dann war es ganz still.</p>
<p>Bei dieser Gelegenheit fiel mir auf, daß an diesem Ort keine &#8220;Thor-Kraft&#8221; herrscht. Obwohl die Eiche doch zu Thor gehört. Das, was ich an der Dicken Marie spüre, ist sanfter, weiblicher.</p>
<p>Dazu paßt auch, daß die alte Eiche als &#8220;Dicke Marie&#8221; bekannt ist. Ich glaube nämlich nicht der landläufigen Erklärung, daß sie nach der Köchin der Humboldtbrüder benannt wurde. Der Name Maria verweist eher auf eine Verehrung einer oder mehrerer weiblicher Wesenheiten an diesem Ort. Vielleicht Erd- und/oder Fruchtbarkeitsgöttinnen, Disen oder Ähnliche.</p>
<p>Natürlich ist das alles reine Spekulation, schließlich ist dieser Baum &#8220;erst&#8221; 900 Jahre alt. Aber (nicht nur) für mich hat dieser Ort eine besondere Ausstrahlung, die es uns leicht macht, uns mit unseren Göttern zu verbinden.</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
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		<title>Morgendämmerung am Tegeler See</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 09:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Was wir so treiben]]></category>
		<category><![CDATA[Blesshühner]]></category>
		<category><![CDATA[Enten]]></category>
		<category><![CDATA[Kormorane]]></category>
		<category><![CDATA[Morgendämmerung]]></category>
		<category><![CDATA[Tegeler See]]></category>
		<category><![CDATA[Walking]]></category>

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		<description><![CDATA[Wulfhild und der Lange Heide brachten Wölfchen zur Schule und genossen walkend die Morgendämmerung am Ufer des Tegeler Sees.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzes: Guten Morgen, liebe Heidenkinder!</p>
<p>Mein Schatz und ich sind unter die Walker gegangen. Naja, ich walke und er versucht, sich auch irgendwie anzustrengen, denn seine Beine sind ja nun um einiges länger als meine.</p>
<p>Wir bringen jetzt morgens gemeinsam Wölfchen zur Schule <span id="more-1384"></span>und dann geht&#8217;s ab an den See. Ich finde es besonders in dieser Jahreszeit wunderschön.</p>
<p>Es ist gerade Morgendämmerung, alles ist in ein unwirkliches Licht getaucht. Zum Teil werden die Bäume und Häuser schon golden angestrahlt, zum Teil liegt alles noch verschwommen im Frühdunst. Herrlich!</p>
<p>Die Enten, Schwäne und Blesshühner sind auch schon wach und folgen uns in der Hoffnung auf Futter. Aber so weit ist der Winter ja noch nicht, sie finden noch genug zum Fressen.</p>
<p>Bevor wir starten überlegen wir, ob wir wieder Kormorane sehen und bisher wurden wir nicht enttäuscht. Oft sitzen sie gleich in Schwarmstärke auf den Pollern des leeren Seglerhafens. Heute war nur ein Einzelner zu sehen, aber der hat sich auch besonders schön präsentiert, indem er stolz die Flügel ausgebreitet und so den neuen Tag begrüßt hat.</p>
<p>Ich genieße es, den Tag so zu beginnen und möchte das gerne beibehalten. Heute war es einfach ganz besonder schön, deshalb wollte ich kurz davon berichten.</p>
<p>Einen schönen Tag wünsch ich Euch!</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
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		<title>Jannick und die Dicke Marie</title>
		<link>http://www.heidenkinder.de/2009/03/02/jannick-und-die-dicke-marie/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 07:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Dicke Marie]]></category>
		<category><![CDATA[Lausejunge]]></category>
		<category><![CDATA[Tegeler See]]></category>
		<category><![CDATA[Thor]]></category>
		<category><![CDATA[Weihegott]]></category>

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		<description><![CDATA[„Achtung!“ begleitet von wildem Geklingel und Geschreie sauste Jannick mit seinem neuen Fahrrad den Spazierweg am Seeufer entlang. Die Spaziergänger fanden das nicht besonders gut, aber einem fünfjährigen Lausejungen sieht man so was schon mal nach. Außerdem war es ein Donnerstag in einer gewöhnlichen Woche, so dass nicht so viele Menschen am See unterwegs waren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Achtung!“ begleitet von wildem Geklingel und Geschreie sauste Jannick mit seinem neuen Fahrrad den Spazierweg am Seeufer entlang. Die Spaziergänger fanden das nicht besonders gut, aber einem fünfjährigen Lausejungen sieht man so was schon mal nach. Außerdem war es ein Donnerstag in einer gewöhnlichen Woche, so dass nicht so viele Menschen am See unterwegs waren.<br />
Lachend drehte Jannick sich um, um zu sehen, wie weit er seine Oma schon abgehängt hatte.</p>
<p><span id="more-443"></span>Dabei wäre er fast ins Wasser gepurzelt, aber er konnte im letzten Moment den Lenker noch herumreißen. Laut johlend radelte er weiter. Ein kurzes Stück weiter kam der Abzweig mit dem Hinweisschild auf die <a title="Artikel Winterspaziergang oder Frühling" href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/16/winterspaziergang-oder-fruehling/" target="_blank">Dicke Marie</a>. Dahin wollte er mit seiner Oma, die schon viel von diesem alten Baum gehört hatte, aber noch nie dort gewesen war.</p>
<p>Jannick sah sich noch mal um. Weit, weit hinten erkannte er gerade noch seine Oma. Egal, sie konnte ja das Schild lesen. Entschlossen bog er in den Seitenweg ein, weg vom See. Ein kurzes Stückchen Waldweg, dann stand er vor der Dicken Marie.</p>
<p>Er war schon oft mit seiner Familie hier gewesen, hatte kleine Gaben in den Aushöhlungen des mächtigen Stammes hinterlassen, gesungen, den Göttern etwas erzählt, oder einfach nur Blödsinn gemacht, was eine Mutter dann nicht so klasse fand.</p>
<p>Die Dicke Marie ist eine uralte Eiche am Tegeler See in Berlin. Entsprechend groß und dick ist sie, was sehr beeindrucken sein kann, besonders, wenn man fünf Jahre und noch relativ klein ist. Nur wieso sie Dicke Marie hieß, wusste Jannick nicht. Er konnte sich auch nicht daran erinnern, dass ihm das schon jemand erklärt hatte. Scheinbar wussten die Erwachsenen das selber nicht so genau.</p>
<p>Jannick lehnte sein Fahrrad an eine Bank und setzte den Helm ab, er war jetzt doch ein wenig aus der Puste. Außer ihm war niemand da, es war ganz still, nur ein paar Vögel waren zu hören. Mama ermahnte ihn immer, in der Natur zumindest ab und zu mal still zu sein und zu horchen.</p>
<p>Jannick erinnerte sich, was Mama immer machte, wenn sie hier waren und ging um den dicken Stamm herum. Dort lehnte er sich an den Baum und machte die Augen zu. Das war ein ganz komisches Gefühl, so, als würde er mit dem Stamm verschmelzen. Das kitzelte ein bisschen, fühlte sich aber ganz warm an. Jannick drückte sich noch etwas näher an den Baum.</p>
<p>Er hörte Schritte. Das war bestimmt Oma. Er öffnete die Augen und lief um den Stamm herum, damit Oma ihn sehen konnte. Sie machte sich immer so schnell Sorgen. Platsch. Janick stolperte und fiel der Länge nach in den Matsch.</p>
<p>Direkt vor seiner Nase saß ein kleiner Wicht. „Wer bist denn Du?“ staunte Jannick. Mama erzählte ständig von kleinen Wesen, die sie die Wesen oder die Hüter des Platzes nannte. Sie ließ immer kleine Gaben zurück, um sich für die Gastfreundschaft zu bedanken. Auch in den Ritualen der Familie und Gruppe bedankten sie sich immer bei diesen Wesen, indem sie Opferbrot und Trank mit ihnen teilten. Nur gesehen hatte Jannick noch keins. „Ich wohne hier“, entgegnete der Wicht und Jannick war so schlau wie vorher.</p>
<p>Wieder hörte er die Schritte. Er rappelte sich zum Sitzen hoch. Das war eindeutig nicht seine Oma, die da den Waldweg entlang auf die Eiche zukam. Es war ein Mann. Sehr groß. Erst recht für einen Vorschüler, der auf dem Boden saß.</p>
<p>Der Wicht sprang auf eine der Bänke. „Sei gegrüßt, Weihegott!“ rief er vergnügt. Jannick kramte in seinem Kopf. Weihegott? Das war doch <a href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/25/thor/" target="_blank">Thor</a>! Das wusste er ganz genau, schließlich war Thor sein Fultrui. Irgendwie hatte er sich Thor anders vorgestellt. Nicht so ordentlich. Aber die Größe und Breite kam hin und er sah ganz schön stark aus.</p>
<p>Mit langen Schritten umrundete er die Dicke Marie. Dabei schaute er sorgfältig in die Aushöhlungen und Mulden des Stammes. Da und dort holte er etwas hervor. Währendessen plapperte der Wicht munter. Er erzählte, was sich seit dem letzten Besuch des Gottes so alles unter diesem Baum zugetragen hatte. „Es kommen immer mehr Menschen her, die verstehen, dass das hier ein Ort ist, an dem sie Dich erreichen können.“, freute er sich. „Du bist und bleibst der Schützer der Menschen!“ Der Wicht strahlte.</p>
<p>Thor lächelte breit, als er sich zu dem Wicht auf die Bank setzte und die Gaben zwischen ihnen ausbreitete. „Ein Paar hat sich hier sogar das Versprechen gegeben, sich die Treue zu halten“, redete der Wicht weiter. Thor nickte. „Ich weiß, ich habe sie gesegnet!“ Er schob dem Wicht ein kleines Stück Gebäck zu. „Vergiss nicht, es mit den Tieren zu teilen“; mahnte er. „Natürlich nicht, wie könnte ich das vergessen.“</p>
<p>Einige Menschen hatten auch kleine Zettel mit Bitten an die Götter hier hinterlassen. Thor schaute sie alle sorgfältig an. An seinem Gesicht erkannte Jannick, dass er schon darüber nachdachte, wie er seinen Schützlingen bei ihren Problemen helfen konnte.</p>
<p>Schließlich stand er auf. „Leb wohl, bis zum nächsten Mal“, verabschiedete er sich von dem Wicht. Jannick gefiel es, wie dieser riesenhafte Gott das kleine Wesen beachtete. „Achte gut auf diesen Platz, er ist mir heilig!“. Der Wicht verneigte sich. Als er sich wieder aufrichtete, war Thor verschwunden. Jannick hatte ihn nicht gehen sehen, er war einfach fort.</p>
<p>„Jannick? Jannick!“ Das war Omas Stimme. Schnell stand Jannick auf, klopfte sich ein bisschen die Erde von der Hose und rief „Ich bin hier, Oma!“ Er winkte ihr. Bevor er ihr entgegenlief, musste er noch etwas erledigen. Aus seiner kleinen Fahrradtasche kramte er die Dose mit Keksen. Davon zerkrümelte er welche am Fuß des Eichenstammes. „Danke!“, murmelte er leise.</p>
<p>Nachdem abends etwas Gras über Omas Standpauke gewachsen war und Jannick eingekuschelt in seinem Bett lag, sah er zu seinem Bild von Thor hinüber, das an der Wand hing. Und er fühlte sich sehr gut, einen so tollen Fultrui zu haben.</p>
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		<title>Winterspaziergang oder Frühling???</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 07:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausflüge]]></category>
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		<category><![CDATA[Wilhelm der Eroberer]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hatte ich etwas Zeit für mich und da ich sehr gerne am Wasser bin, sause ich bei solchen Gelegenheiten gleich um die Ecke an den Tegeler See. Gestern auch. Warm eingepackt trotzte ich dem Schneegestöber und lief am winterweißen See entlang. Wie erwartet saß „mein“ Graureiher an seiner angestammten Stelle auf dem Eis und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hatte ich etwas Zeit für mich und da ich sehr gerne am Wasser bin, sause ich bei solchen Gelegenheiten gleich um die Ecke an den Tegeler See. Gestern auch. Warm eingepackt trotzte ich dem Schneegestöber und lief am winterweißen See entlang.</p>
<p>Wie erwartet saß „mein“ Graureiher an seiner angestammten Stelle auf dem Eis und beobachtete seinen Freund,<span id="more-335"></span> den Angler am Ufer, der ab und zu einen Teil seines Fangs mit ihm teilt.</p>
<p>Dieser Reiher ist inzwischen sogar so berühmt, dass über ihn in der Zeitung berichtete wird. Daher weiß ich auch, dass man ihn &#8220;Charlie Chaplin&#8221; nennt.</p>
<p>Irgendwie dachte ich, das Eis wäre inzwischen dünn und nicht mehr tragfähig – bis ich die Eissegler sah, die über den See flitzten. Das sah schon recht spektakulär aus. Das Eis ist also doch noch ziemlich dick.</p>
<p>Nein, nicht einmal mir war gestern nach Frühling, aber da ich ihn ja unermüdlich verkünde und erwarte, sah ich mir jeden Baum und Strauch genau an. Und siehe da, überall kleine grüne, braune oder rötliche Knospen. Der Winter ist längst besiegt, er will es nur noch nicht wahr haben. Wartet mal ab, wenn Ostara sich nähert!</p>
<div id="attachment_345" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img class="size-full wp-image-345" title="Die Dicke Marie im Schnee" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/02/dickemariewinter25.jpg" alt="Die &quot;Dicke Marie&quot; im Schnee" width="180" height="240" /><p class="wp-caption-text">Die &quot;Dicke Marie&quot; im Schnee</p></div>
<p>Ganz in Ufernähe findet man Berlins ältesten Baum, die Dicke Marie. Das ist eine ca. 900 Jahre alte Eiche, der ich gerne einen Besuch abstatte. Als ich das erste Mal dort war, habe ich einen Thorshammer gefunden, den wohl jemand als Opfer dort hingelegt hatte. Ich habe ihn selbstverständlich liegen lassen.</p>
<p>Um den Baum ranken sich einige alte Geschichten, die darauf hinweisen könnten, dass hier früher schon ein Kult- oder Opferplatz gewesen ist.</p>
<p>Ich habe eine kleine Pause gemacht und mich an den dicken Stamm (Durchmesser etwa 2,10m, Umfang etwa 6,65m) gelehnt. Da kann ich prima die Kraft der alten Eiche und die des Ortes spüren. Denn wenn sie wirklich 900 Jahre alt ist (was umstritten ist), dann hat genau an dieser Stelle eine kleine Eichel gekeimt, bevor William der Eroberer mit seinen Normannen in England gelandet ist. Und das ist wirklich ziemlich lange her.</p>
<p>Da ich ja ganz spontan losgelaufen war, hatte ich kein Gastgeschenk für diesen ehrwürdigen Baum und die Wesen dieses Platzes dabei. In solchen Fällen gebe ich gerne etwas direkt von mir: Ich zupfe mir ein Haar (oder zwei) aus und lasse es zurück. Heute habe ich noch ein <a title="Artikel Berkana" href="http://www.heidenkinder.de/2009/02/14/berkana/" target="_blank">Berkana</a> in den Schnee geschrieben <img src='http://www.heidenkinder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Nachdem ich noch ein wenig durch den Wald gelaufen bin und feststellte, dass es in Tegel Berge &#8211; ok Hügel – gibt, wollte ich nicht abwarten, bis meine Männer mich als vermisst melden und habe mich auf den Heimweg gemacht. Dort wartete schon einer heißer Tee auf mich – und meine Kräutertöpfe in der Küche, die auch wissen, dass der Frühling eigentlich schon da ist.</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild, heute ohne Wölfchen</p>
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