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	<title>Heidenkinder.de &#187; Thingblot</title>
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	<description>Die Seiten für kleine und große Heidenkinder</description>
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		<title>VfGH-Bundesthing &#8211; Teil 2</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 07:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ritual]]></category>
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		<category><![CDATA[VfGH Bundesthing 2009]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Samstag morgen begann wettermäßig mit Frühnebel, der bald von strahlendem Sonnenschein aufgelöst wurde. Wir konnten für das Thingblôt also den von Haimo ausgesuchten schönen Platz ansteuern, der ein Stück weit den Berg hinauf liegt. Nachdem dann auch unserer Österreicher eingetroffen waren, ging es los. Oben angekommen, sammelten wir uns und Asfrid begann das Blôt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Samstag morgen begann wettermäßig mit Frühnebel, der bald von strahlendem Sonnenschein aufgelöst wurde.</p>
<p>Wir konnten für das Thingblôt <span id="more-853"></span>also den von Haimo ausgesuchten schönen Platz ansteuern, der ein Stück weit den Berg hinauf liegt.<br />
Nachdem dann auch unserer Österreicher eingetroffen waren, ging es los.</p>
<p>Oben angekommen, sammelten wir uns und Asfrid begann das Blôt. Leider konnten wir an der Stelle kein Feuer machen. Das war aber auch schon der einzige Wermutstropfen.</p>
<div id="attachment_901" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-901" title="thingblot" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/05/eidkreis-300x175.jpg" alt="Unser Kreis beim Thingblot" width="300" height="175" /><p class="wp-caption-text">Unser Kreis beim Thingblot</p></div>
<p>Wir waren zu dritt zum Eid angetreten. Die drei Vorstandsmitglieder stellten uns die vorgesehenen Fragen, damit wir noch einmal prüfen konnten, ob es unser fester Entschluss ist, diesen Eid abzulegen.</p>
<p>Danach sprachen wir nach einander die Eidesformel. Haimo legte mir meinen Torc um und hieß mich im Kreis der Schwurmannen willkommen.<br />
Das war schon ein sehr, sehr schöner Moment. Ich habe mich so lange auf diesen Augenblick gefreut und gebangt, dass es wegen des Urlaubs nicht klappen könnte.</p>
<p>Und jetzt stand ich da mit Till und Olaf im Kreis, mitten in einer Gemeinschaft, die aufrichtig Anteil daran nahm. Die guten Wünsche der Teilnehmer haben mich sehr berührt, weil sie wirklich ehrlich und von Herzen sind.</p>
<p>Anschließend ging es wieder den Berg hinunter und nach einer kleinen Stärkung hieß es „Arbeit“. Zumindest für uns Erwachsene.</p>
<p>Inzwischen waren sechs Heidenkinder da und hatten einen Haufen Spaß. Während wir uns die Köpfe heiß redeten, tobten sie durchs Haus, das Gelände, die Turnhalle. Spielten Kicker und Fangen und erbettelten sich von der Köchin Eis. Dabei waren sie natürlich so überzeugend, dass die gute Frau gar nicht widerstehen konnte ….</p>
<div id="attachment_903" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-903" title="vfgh-vorstand beim thing" src="http://www.heidenkinder.de/wp-content/uploads/2009/05/thing-300x200.jpg" alt="Unser Vereinsvorstand während des Thing" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Unser Vereinsvorstand während des Thing</p></div>
<p>So konnten wir in Ruhe alles besprechen, was anlag und die nötigen Beschlüsse fassen.</p>
<p>Und wir waren sehr gut – zum Abendbrot waren wir fertig. Wäre auch blöd gewesen, wenn nicht, es gab nämlich sehr leckeren Gulasch und zum Nachtisch auch Eis für die Erwachsenen.</p>
<p>Später am Abend gab es noch etwas Besonderes: Ferdinand vom <a title="Darstellung des Nordwald-Herdes auf vfgh.de" href="http://www.vfgh.de/data/show_page.asp?MLEVEL1=141&amp;MLEVEL2=7&amp;KAT1=Nordwald" target="_blank">Nordwaldherd</a> bot uns an, an einem keltischen Beltane-Ritual teilzunehmen. Dieses Keltische Fest markiert den Übergang vom Frühjahr zum Sommer und wird um den ersten Mai herum gefeiert. Und am Wochenende hatten wir den Mai-Vollmond, es passte also perfekt.<br />
(Auch über das Ritual wird es einen Extra-Artikel geben)</p>
<p>Den Mond konnten wir zwar nicht sehen, weil es sehr bewölkt war, aber die Atmosphäre war fantastisch. Im Dunkeln standen wir um das Feuer herum und ehrten die Götter unserer Keltischen Ahnen. Gerade dort in Bayern sind sich die keltische und germanische Kultur sehr nahe.</p>
<p>Während des Rituals tobten Blitz und Donner über dem Wald im Süden und das Gewitter kam immer näher. Genau zum Ende des Rituals fielen die ersten Tropfen. Na so ein „Zufall“.</p>
<p>Eigentlich hatten wir geplant, den Vollmond noch für ein (germanisches) Ahnenblôt zu nutzen, was aber aufgrund von Thors Einmischung in ein Ahnensumbel bei Kerzenschein im Haus umgewandelt wurde. Ein würdiger Abschluss für diesen Tag.</p>
<p>Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Abreise. Frühstücken, packen, fegen und ab nach Hause. Viele hatten lange Wege vor sich und schließlich ging am Montag der Alltag wieder los.</p>
<p>Doch die Erlebnisse des Wochenendes werden uns noch lange begleiten und uns stärken. Die Gemeinschaft, die Rituale und für mich ganz wichtig: Mein Eid.</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
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		<title>Große Ereignisse&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 12:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Ritual]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; werfen ihre Schatten voraus. Denn morgen beginnt das Bundesthing unseres Vereins. Was das ist? Das ist die jährliche Versammlung aller Vereinsmitglieder. Dort werden alle Themen besprochen, die wichtig für uns sind und bei Bedarf die entsprechenden Beschlüsse gefaßt. Es ist immer sehr schön, auch die Leute wieder zu treffen, die man sonst niht so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; werfen ihre Schatten voraus.<br />
Denn morgen beginnt das Bundesthing unseres Vereins. Was das ist? <span id="more-842"></span>Das ist die jährliche Versammlung aller Vereinsmitglieder. Dort werden alle Themen besprochen, die wichtig für uns sind und bei Bedarf die entsprechenden Beschlüsse gefaßt.</p>
<p>Es ist immer sehr schön, auch die Leute wieder zu treffen, die man sonst niht so oft sieht. Ich freue mich zum Beispiel sehr auf die Mitglieder meines Bayrischen Herdes, <a title="Herd Bilskirnir vom VfGH" href="http://www.vfgh.de/data/show_page.asp?MLEVEL1=141&amp;MLEVEL2=5&amp;KAT1=Bilskirnir" target="_blank">Bilskirnir</a>.</p>
<p>Etwas ganz Besonderes sind immer die Eide, die während des Thingblôts abgelegt werden können. Das ist ein ganz festes Versprechen den Götern gegenüber und hat weitreichende Folgen für das eigene Leben. Dieser Schritt sollte also wirklich sehr gut überlegt sein.</p>
<p>Letztes Jahr hat mein Liebster seinen Eid abgelegt und es war sehr beeindruckend!</p>
<p>Wenn er Urlaub bekommt, werde ich am Samstag meinen Eid ablegen! Aber &#8220;ohne meinen Herdwart sag ich gar nichts&#8221; <img src='http://www.heidenkinder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wölfchen und ich fahren aber auf jeden Fall mit (fast) dem ganzen Rest <a title="Pumpnas Herd vom VfGH" href="http://www.vfgh.de/data/show_page.asp?MLEVEL1=141&amp;MLEVEL2=31&amp;KAT1=Pumpans%20Herd" target="_blank">unseres Herdes </a>hin.</p>
<p>Das Bild ganz oben auf der Seite ist übrigens vom letzten Thing.</p>
<p>Ich freue mich schon sehr darauf, Euch von dem Wochenende  zu berichten.</p>
<p>Eure<br />
Wulfhild</p>
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		<title>Almuths Rune &#8211; Teil 2</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 06:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wulfhild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Runen]]></category>
		<category><![CDATA[Mannaz]]></category>
		<category><![CDATA[Teil 2]]></category>
		<category><![CDATA[Thingblot]]></category>

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		<description><![CDATA[Am nächsten Morgen kaute sie gedankenverloren an ihrem Frühstücksbrötchen. Zum Glück merkte ihre Mutter gar nichts davon, weil sie mit ihrer Tischnachbarin über irgendetwas sprach, was beim Thing besprochen werden sollte. Bald nach dem Frühstück wurde das Thingblôt abgehalten. Almuth grübelte die ganze Zeit darüber nach, ob sie Uruz jetzt backen oder ritzen sollte. Beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am nächsten Morgen kaute sie gedankenverloren an ihrem Frühstücksbrötchen. Zum Glück merkte ihre Mutter gar nichts davon, weil sie mit ihrer Tischnachbarin über irgendetwas sprach, was beim Thing besprochen werden sollte.</p>
<p>Bald nach dem Frühstück <span id="more-823"></span>wurde das Thingblôt abgehalten. Almuth grübelte die ganze Zeit darüber nach, ob sie Uruz jetzt backen oder ritzen sollte. Beim Runa Galdr war sie allerdings hellwach und erlebte es ganz anders, viel intensiver, als bisher. Bisher war es auch schön gewesen, geheimnisvoll, aber jetzt war sie ganz anders dabei.</p>
<p>Endlich trafen sich die Kinder wieder mit Guntram und Alruna. Diesmal standen die Tische verteilt im Raum. Auf jedem Tisch waren die Werkzeuge für ein anderes Projekt.</p>
<p>Mario stürzte sich gleich auf die Ledersachen. Er wollte seinen Namen in Runen und Tiwaz auf ein Lederarmband brennen. Ansgar gesellte sich zu ihm. Petra hatte sich dafür entschieden, die Runen ihres Namens aus Salzteig machen, Ulrike wählte Steine, um die ersten Teile für ein komplettes Runenset daraus zu machen. Daniel nahm Fimo, weil das schon so schön bunt war.</p>
<p>Almuth stand unschlüssig im Raum. Alruna kam auf sie zu. „Na, was magst Du?“ wollte sie wissen. „Ich möchte es immer dabei haben“, antwortete Almuth. „Wie wäre es mit einem Holzanhänger?“ schlug Alruna vor. Almuth überlegte und stimmte dann zu. „Gute Idee, hilfst Du mir?“ „Na klar, dafür bin ich doch hier!“</p>
<p>Alruna ließ Almuth einen Anhänger aussuchen. Sie hatten zu Hause schon verschiedene Formen vorbereitet und Löcher zum Durchziehen eines Lederbandes gebohrt. Almuth wählte eine ovale Holzscheibe. Sorgfältig zeichnete sie ihre Rune mit einem weichen Bleistift vor. Alruna nickte. „Prima! Willst Du selber brennen, oder soll ich das machen?“ Almuth holte tief Luft. Sie war versucht, Alrunas Angebot anzunehmen, aus Angst, es nicht richtig zu machen. Energisch schüttelte sie den Kopf. „Ich mache es selber, ich habe auch so einen Brenner zu Hause.“ Sie nahm das Werkzeug, das bereits vorgeheizt war. Sehr konzentriert zog sie die vorgezeichneten Linien nach. Es war nicht schwer, aber irgendwie anstrengend, weil Almuth ihre ganze Kraft in diese Arbeit einfließen ließ.</p>
<p>Stolz hielt sie ihr Werk hoch. „Klasse!“ Guntram war hinter sie getreten und lobte sie. Er gab ihr ein Lederband, damit sie ihren Anhänger gleich umhängen konnte.</p>
<p>Nach und nach wurden alle Arbeiten fertig. Nur die Fimo-Darstellungen und der Salzteig mussten noch in den Backofen.</p>
<p>Guntram erklärte, was sie sich als letztes Projekt ausgedacht hatten und alle Kinder fanden es toll. Damit wollten sie nach dem Thing ihre Eltern überraschen. Aber erst war Mittagspause.</p>
<p>Der Nachmittag verging schnell, die Kinder hatten viel Spaß und es wurde viel gelacht. Mit Verschwörermienen erschienen sie zum Abendbrot, wo die Erwachsenen noch weiter über die Themen des Things redeten.</p>
<p>Später trafen sich alle im Gemeinschaftsraum. Guntram stand auf und bat um Ruhe. Er erzählte kurz von dem erfolgreichen Runenworkshop. „Und damit ihr jetzt auch was davon habt, möchten die Kinder Euch gerne etwas zeigen.“ Jetzt war es an den Erwachsenen, gespannt und erwartungsvoll auszusehen.</p>
<p>Alruna stand in der Ecke und startete eine CD, leise Musik erklang. Die aufgeregten Kinder standen im Kreis und intonierten die Runen, was sich mit den Kinderstimmen ganz besonders schön anhörte. Einige der Erwachsenen bekamen eine Gänsehaut.</p>
<p>Die Kinder öffneten den Kreis und verteilten sich, langsam nahm jeder die Stellung „seiner“ Rune ein, und genauso langsam kamen sie wieder zurück, trafen sich und bildetet gemeinsam eine Rune: Mannaz, die Rune der Gemeinschaft.</p>
<p>Alruna schaltete die Musik aus. Einen Moment bleib es noch still, dann applaudierten alle begeistert. Die Kinder rannten zu ihren Eltern und redeten drauflos. Nur Almuth blieb vorne stehen. Sie hüstelte. Endlich wurde es wieder ruhiger. Alle sahen Almuth fragend an, deren Wangen schon wieder rötlich wurden. „Ich habe einen Vorschlag“, sagte sie mit leicht zittriger Stimme, aber fest entschlossen. „Können wir ein kleines Blôt machen? Es wäre doch schön, wenn unsere Runen geweiht werden würden.“ Almuths Mutter staunte: Ihre schüchterne Almuth als Sprecherin. Wow! Sie freute sich sehr.</p>
<p>Almuths Vorschlag fand Anklang und schon ein paar Minuten später traf sich die ganze Gruppe draußen zu einem kleinen, feinen, spontanen Ritual. Die Runen der Kinder wurden geweiht und eine Sumbelrunde gehalten. Als das Horn bei Almuth ankam, hob sie es und sagte: „Heil Odin, danke für die Runen!“</p>
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